Kurzbeschreibung
Detective Stan Aubray, nach langjähriger Ermittlungsarbeit im Ruhestand, wird zurück in den Polizeidienst gerufen. Er soll helfen eine Mordserie aufzuklären, die der eines Serientäters ähnelt, den Stan bereits fünf Jahre zuvor gejagt hat. Markenzeichen des Killers ist es, Tatort und Opfer wie ein außergewöhnliches Kunstwerk zu gestalten: Er schafft eine Anamorphose - eine Darstellung, die eine versteckte Botschaft verbirgt und für deren Entschlüsselung man sie aus einer ganz bestimmten Perspektive betrachten muss.
Meine Meinung
Es möge mir verziehen werden, dass ich mich kurz fasse.
Ich möchte nicht mehr Worte als unbedingt nötig über diesen Film verlieren.
Der Untertilel müsste richtig lautet: "Die Kunst, den Zuschauer in Tiefschlaf zu versetzen".
Dieser Film war derart langweilig, dass ich beinahe im Sitzen (!) auf dem Sofa eingeschlafen wäre.
Ich hatte einen rasanten Thriller im Stil von "Sieben" erwartet, bekommen habe ich eine lahme Story, spröde Charaktere und ein Ende, das mich mit lauter losen Fäden in der Hand zurückgelassen hat.
Dabei ist die Grundidee grandios, die Settings der jeweiligen Morde sind es auch.
Die Umsetzung ist allerdings schlicht misslungen. Mir kam es vor, als hätte der Regisseur dann doch nicht den Mumm gehabt, die Sache konsequent durchzuziehen. Schade drum.
Edit: 3 Punkte vergeben.