Keine Lieder über Liebe, von Heike Makatsch gelesen von der Autorin

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    Ellen, Anfang dreißig, lebt seit einem Jahr in Berlin mit ihrem Freund Tobias zusammen. Tobias, ein angehender Regisseur, will einen Dokumentarfilm über die HANSEN BAND drehen, deren Sänger sein Bruder Markus ist. Was Tobias nicht weiß: Ellen und Markus kennen sich besser als Tobias glaubt. Die Tournee wird zu einer aufregenden, ereignisreichen Reise, die so manchen verborgenen Konflikt an die Oberfläche spült.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Heike_Makatsch


    Meine Meinung:
    Nun ich mag Heike Makatsch eigentlich nicht sonderlich, sie ist mir unsympathisch und ich fand sie schon bei Viva und BravoTV laut und nervig.
    Als Hörbuchstimme ist sie allerdings ungeschlagen auf Platz eins. Angenehm, gut betont, klar und deutlich und dennoch an die Situationen angepaßt liest sie. Das gefiel mir bereits bei "Mary Poppins" und das gefällt auch hier.
    Auch ihre Schreibe ist locker und flockig, die Geschichte mal ein wenig anders, als der ganze sonstige Schema F "Ich werde verlassen"-Mist und Wortwitz bzw. Situationskomik beherrscht sie offensichtlich auch.
    Dummerweise ging mir Ellen, die Protagonistin zeitweise mit ihrer naiven und unterwürfigen Art gehörige auf den Zeiger. JA, ich weiß, Frauen verhalten sich so, wenn sie lieben. Ich aber nicht, ich war so schrecklich genervt von ihrem Angebieder an einen Mann, der sie eigentlich gar nicht mehr will, dass es fast weh tat.
    Zum Glück ist das Ende dann doch wieder nach meinem Geschmack gewesen, was mich auch mit ihrer Nerverei ein wenig versöhnt hat.