Wolfgang Zander - Hundeleben

  • Titel: Hundeleben
    Autor: Wolfgang Zander
    Verlag: Gmeiner
    Erschienen: Februar 2008
    Seitenzahl: 278
    ISBN-10: 3899777514
    ISBN-13: 978-3899777512
    Preis: 9.90 EUR


    Siegfried Grass ist Privatdetektiv, er ist ein paar Tage jenseits der Vierzig und unter beruflichem Erfolg stellt man sich eigentlich auch etwas anderes vor. Zudem hat sich seine Frau Cleo von ihm getrennt. Den Hund Hannibal hatte sie mitgenommen.


    Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Eine Frau findet zwei Millionen Euro unter ihrem Bett, eine Buchhändlerin belästig anscheinend fremde Männer, ein Kino brennt – und mittendrin Siegfried Grass.


    Ein flott zu lesender, locker geschriebener Krimi der leider manchmal etwas zu viel in die Klischeekiste greift. Der gute Privatermittler Siegfried Grass ist eine bunte Mischung aus den Privatdetektiven von Mike Hammer bis Sam Spade. Es fehlt hier leider ein wenig die eigene Note. Aufgesetzt schnoddrig kommt er zudem daher, der Privatermittler aus Potsdam. Wer aber diese Art des Private Eye mag, der wird sicher seine Freude an diesem Krimi haben. Die Geschichte selbst ist gewiss nicht alltäglich und so manche Wendung kommt dann doch überraschend. Da wird doch schon mal mit den Vorurteilen der Leser ein wenig Bandenbillard gespielt.


    Die Geschichte ist in sich schlüssig und der Autor verzichtet dankenswerterweise auf irgendwelche unglaubwürdig konstruierten Handlungsstränge. Da greift wirklich schon glaubwürdig der eine Handlungsstrang in den anderen Handlungsstrang.


    Ein lesenswerter Krimi mit kleinen Kinderkrankheiten, die man bei einem Krimidebüt aber sicher verzeihen kann.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Evelyn Beatrice Hall)


    Allenfalls bin ich höflich - freundlich bin ich nicht.


    Eigentlich mag ich gar keine Menschen.

  • Diesen Krimi zu lesen, macht mir gerade richtig Spaß. Nicht nur der schnodderig-sarkastische Ton des Privatdetektivs sondern auch der teilweise feine Sprachwitz des Autors machen in Verbindung mit den bis dato wenig kalkulierbaren Handlungssträngen mein Vergnügen an diesem Krimi aus. Ich bin gespannt, ob mir dieser Eindruck bis zum Schluss erhalten bleibt.


    Und dabei hab ich's nur aus dem SUB gezogen, weil der Buchtitel so schön zu diesem Sommer paßt... :grin