Das Buch behandelt den ersten fast längst vergessenen Unabhängigkeitskrieg in Amerika, eben jenen der karibischen Inseln. Hoover nimmt sich allerdings einige Freiheiten heraus, die schon stören. Sein Held Kapitän Winston ist als Persönlichkeit nicht sonderlich überzeugend und die englische Marine wird reichlich dämlich dargestellt. Sicher, auch die englische Marine hatte ihre Mucken, doch eines darf kein Autor übersehen - das strenge englische Reglement in militärischen Einheiten. Ebensowenig die fast akribische Ausrüstung der Flotteneinheiten, auch unter Oliver Cromwell.
Aber alles in allem ist das Buch spannend geschrieben und lesbar.

Thomas Hoover "Karibik"
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Gestern hast Du noch zusätzlich gesagt, dass es Dir besser gefällt als das andere Werk von ihm, wo Du hast
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Stimmt, der Mogul ist nicht so gut geschrieben. Er fällt dagegen doch erheblich ab.
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Stell Den Mogul doch nochmal getrennt vor.
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Hallo Demosthenes,
Das mit den "Freiheiten", wär ja evtl. zu ertragen, sind es denn grobe fehler ?
Vom Thema her würde es mich sehr interessieren ! -
Ganz grobe Fehler sind es nicht. Aber im Darstellen seiner Personen war er nun mal nicht konsequent und die Strukturen der Navy und Army hat er auch nicht richtig erkannt. Wenn man dann auch noch von über gewisse Dinge zwischenmenschlicher Betätigung hinwegschaut, weil damals garantiert nicht "in", dann ist es spannend und man lernt auch noch was über die Karibik.