(Vor)Wahlen in den USA


  • Vielleicht hast du Recht. Aber ich glaube, dass die USA mit der "Nichtwahl" von Al Gore eine riesige Chance verpasst haben. Ich halte weder "Pommes Frites" McCain, noch Hilary "Zicke" Clinton noch Osama ben Obama für auch nur annähernd geeignet dieses wichtigste Amt der Welt auszuüben.


    Die Ursache des Irak-Krieges sehe ich nicht unbedingt in der Person des Präsidenten sondern in der Macht der Öllobby über den Präsidenten.


    Der US-Präsident ist eine wunderbare Gelegenheit das Substantiv "Marionette" zu erklären.


    Ich hoffe sehr dass du Recht behälst, was die Definition des Wortes "Macht" angeht. :wave

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Evelyn Beatrice Hall)


    Allenfalls bin ich höflich - freundlich bin ich nicht.


    Eigentlich mag ich gar keine Menschen.

  • Wen hälst du denn für geeignet für das Amt?


    Ich finde die Titulierungen die du hier verteilst ziemlich unnötig. Argumente wären besser, als diese billige Polemik. ;-)



    Ich denke schon, daß die Wahl des US-Präsidenten mehr Veränderung mit sich bringt für die USA, wie so manche Wahl in unserem Land. Innenpolitisch, wie außenpolitisch. Da muß man nur mal die Präsidenten Clinton und Bush jr. vergleichen.
    Veränderungen innerhalb eines gewissen Rahmens mit Sicherheit, aber Lobbys sind vielfältig und wiedersprüchlich und haben auf jeden Kandidaten so ihren Einfluß.


    Ich glaube, daß vor allem außenpolitisch jeder dieser drei Kandidaten unterschiedliche Ansätze hat.


    Naja, wir werden es sehen.


    Was Gore betrifft: vielleicht war es gut, daß er das Amt nie angetreten hat... ich glaube, er konnte sich so freier engagieren - und hat vermutlich mehr bewegt, wie er je als Präsident hätte bewegen können.

    :lesend
    If you can read, you can empathize, luxuriate, take a chance, have a laugh, hit the road, witness history, become enlightened, turn the page, and do it all again
    Oprah Winfrey

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  • Wenn du meinst...... :wave


    Gerade der amerikanische Präsident ist in einem riesigen Netz von Abhängigkeiten gefangen, aber bewahre dir deinen naiven Glauben an die amerikanische Politik.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Evelyn Beatrice Hall)


    Allenfalls bin ich höflich - freundlich bin ich nicht.


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  • Nenn es naiv, aber ich sehe schon deutliche Unterschiede z.b. in der Außenpolitik eines Clinton und eines Bush (jr, wie sr.).
    Nenn es naiv, aber ich sehe auch innenpolitsch andere Tendenzen, z.b. im Sinne ob reich, arm oder middle class im Fokus der Steuer- und Wirtschaftspolitik ist.


    Aber naja, ich bin naiv, was weiß ich schon.... :rolleyes

    :lesend
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  • Ich bekomme seit ein paar Tagen Witze-Email von amerikanischen Freunden. Mal ein Beispiel:


    Hillary Clinton and her driver were cruising along a country road one evening when an ancient cow loomed in front of the car. The driver tried to avoid it but couldn't - the aged bovine was struck and killed.


    Hillary told her driver to go up to the farmhouse and explain to the owners what had happened. She stayed in the car making phone calls to lobbyists.


    About an hour later the driver staggered back to the car with his clothes in disarray. He was holding a half-empty bottle of expensive wine in one hand, a rare huge Cuban cigar in the other, and was smiling happily, smeared with lipstick.


    "What happened to you," asked Hillary?


    "Well," the driver replied, "the farmer gave me the cigar, his wife gave me the wine, and their beautiful twin daughters made mad passionate love to me."!


    "My God, what did you tell them?" asked Hillary.


    The driver replied, "I just stepped inside the door and said, I'm Hillary Clinton's driver and I've just killed the old cow. The rest happened so fast I couldn't stop it."


    Die anderen sind auch so in der Art, manche noch bisschen derber. Allerdings nur über Clinton. Obama und McCain blieben bisher verschont. Könnte das repräsentativ für die Stimmungslage in den USA sein?

    Liebe Grüße,
    Ninnie



    Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen.
    Sir Winston Churchill 1874-1965

  • Zitat

    Original von ninnie
    Die anderen sind auch so in der Art, manche noch bisschen derber. Allerdings nur über Clinton. Obama und McCain blieben bisher verschont. Könnte das repräsentativ für die Stimmungslage in den USA sein?


    Eher repräsentativ für die politische Orientierung deiner Freunde... :lache


    Nein, es ist schon so, daß Hillary sicher die umstrittenste Kandidatin ist, weil sie wohl auch die bekannteste ist. Die Amerikaner haben schon ihre Geschichte mit ihr.
    Obama ist noch jung und frisch in der Politik. Außerdem im Moment der Siegertyp... Und McCain vermutlich zu langweilig! :lache


    Abgesehen von den Witzen gehe ich davon aus, daß Obama die nächsten Wahlen gewinnen wird, knapp, aber er wird wohl gewinnen. Er ist der Siegertyp und auf der Welle des Erfolgs zieht er noch mehr Wähler an.
    Die Frage wird sein: wem trauen die Superdelegierten der Demokraten mehr?

    :lesend
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    Oprah Winfrey

  • Humpenflug ;-)


    McCain steht bei den Republikanern schon mal fest. Und das mit 71 Jahren. Naja, mag man von halten, was man will :rolleyes


    Und es sieht so aus, als ob Hilary zurück ist. Ohio hat sie wohl gewonnen, Texas wird noch gezählt. Ich schau später noch mal.



    Habt ihr die Diskussion zu dem in Texas geschalteten TV Spot verfolgt?
    Sie will Obama als sicherheitspolitisches Risiko darstellen. Man sieht wie Hilary im weißen Haus ans rote Telefon geht, und eine Hintergrundstimme sagt, es geschehe etwas Wichtiges in der Welt und es läge an ihr, zu entscheiden on jemand mit Erfahrung und der dazu bereit ist, diese Welt führen werde.
    Obama kontert mit einem Spot:"Sollte nicht derjenige das Telefon beantworten, der die Courage und das Urteilsvermögen besaß, von Anfang an gegen den Irak-krieg zu sein?"
    Was haltet ihr von solchen Angstkampagnen? Einderseits ja ganz witzig, aber andererseits finde ich, Hilary übertreibt es völlig. Erst diese Fotostory, in der Obama in Tracht gezeigt wurde, dann dieser Spot... Sie kommt mir extrem in die Enge getrieben vor.


    Jetzt werden wohl die Super-Deligierten entscheiden. Da können wir uns auf noch mehr Fotos und TV-Spots freuen bis August :rolleyes

    Liebe Grüße,
    Ninnie



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    Sir Winston Churchill 1874-1965

  • Und McCain kann zwischenzeitlich fleißig Spenden sammeln und sich auf die Wahl konzentrieren, während Clinton und Obama alles für die Nominierung einsetzen müssen. Ich bleibe dabei: Der nächste Präsident wird McCain ...

    „Streite niemals mit dummen Leuten. Sie werden dich auf ihr Level runterziehen und dich dort mit Erfahrung schlagen.“ (Mark Twain)

  • Auch wenn ich Hillary Clinton für die bodenständigere Kandidatin der Demokraten halten würde, denke ich, daß es eher von Schaden ist, daß sie die neuen Vorwahlen gewonnen hat und der Zweikampf wieder ausgewogen ist.
    Eigentlich wäre es längst an der Zeit, daß die Demokraten wieder zusammenwachsen und gemeinsam gegen den Kandidaten der Republikaner angehen.
    So aber wird sich der Hickhack bei den Demokraten hinziehen bis Ende August und die Demokraten zerfleischen sich gegenseitig und währendessen kann McCain sich in aller Seelenruhe auf die Wahl vorbereiten.



    Ich finde an den TV-Spots nichts aufsehenerregendes.
    Und was das Obama in Tracht - Foto angeht. Nun, da gibt es durchaus andere Theorien, als das Hillarys Camp das Foto im Umlauf gebracht hat.
    Ich persönlich finde es eher merkwürdig, daß Obama selbst es als Diskreditierung auslegt, dieses Foto.


    Interessanter dürfte sein, ob die Presse sich nun auf Obama einschießt. Denn da rumort es gerade ordentlich...

    :lesend
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    Oprah Winfrey

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von janda ()

  • Man kann wohl davon ausgehen, dass McCain der nächste Präsident der USA werden wird. Das erzkonservative und vorallen Dingen erzreaktionäre Amerika wird wohl kaum eine Frau oder einen dunkelhäutigen Mann zum Präsidenten wählen. Man wird dort schon die "Tradition" zu bewahren wissen.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst. (Evelyn Beatrice Hall)


    Allenfalls bin ich höflich - freundlich bin ich nicht.


    Eigentlich mag ich gar keine Menschen.

  • :gruebel Macht das wirklich einen grossen Unterschied in der amerikanischen Politik, wer letztendlich Präsident wird? Der nächste Krieg mit dem Iran wird ja auf CNN schon gehörig geschürt.


    Ich würd's ja Obama gönnen, aber werden wirds wohl ein anderer...


    Sagt mal, nur wegen der nächsten wahlen, die sicher kommen: haben die Busch's nicht auch noch einen anderen Gouverneur in Florida? Den könnte man auch noch zum präsidenten machen, oder hat sich das clan-vermögen inzwischen erschöpft?

    DC :lesend


    Heinrich August Winkler: Geschichte des Westens I


    ...Darum Wandrer zieh doch weiter, denn Verwesung stimmt nicht heiter.
    (Grabinschrift F. Sauter )

  • Zitat

    Original von streifi
    der macht dann den übernächsten ;-) Sie lassen doch immer mindestens einen dazwischen, damit es nicht so auffällt ;-)


    Also siegt Hillary bei der kommenden Wahl und wird in ein paar Jahren von Jeb Bush abgelöst.


    Bush - Clinton - Bush - Clinton - Bush - ?
    Hat der gute Bill auch noch einen Bruder? :grin

  • Zitat

    Original von Luke


    Also siegt Hillary bei der kommenden Wahl und wird in ein paar Jahren von Jeb Bush abgelöst.


    Bush - Clinton - Bush - Clinton - Bush - ?
    Hat der gute Bill auch noch einen Bruder? :grin


    Hat er... der gute Roger ist aber in der Vergangenheit mit Alkohol- und Drogenproblemen aufgefallen und hat schon den ein oder anderen Tag im Gefängnis verbracht.
    Wenn er da nicht ist, versucht er sich als Musiker und Kleinst-Rollen - Darsteller in US-Soaps , wie Nanny oder Cybil oder ähnlich kurioses.

    :lesend
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  • Zitat

    Original von Luke


    Bush - Clinton - Bush - Clinton - Bush - ?


    Ich hab die Hoffnung noch nicht augegeben, dass uns das erspart bleibt ;-)

    Liebe Grüße,
    Ninnie



    Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann, möglichst früh zu begehen.
    Sir Winston Churchill 1874-1965