Hungrige Schatten – Renate Eckert

  • Klappentext / Kurzbeschreibung des Buches


    Eigentlich will Anne Michel nur eines: einen ausfüllenden Beruf, der es ihr ermöglicht, unabhängig zu leben. Nichts erscheint der sensiblen jungen Frau wichtiger als der Enge ihrer ländlichen Herkunft zu entrinnen. So nimmt sie begeistert ein Volontariat bei einer Lokalzeitung in der bayerischen Provinz an. Die attraktive Journalistin wird schnell mit ihrer ersten Aufgabe konfrontiert: Sie soll ein Porträt über den aussichtsreichsten Kandidaten für die anstehende Oberbürgermeisterwahl schreiben. Sie ahnt zu diesem Zeitpunkt nicht, dass sie diesem charismatischen, aber skrupellosen Mann hemmungslos verfallen wird. Damit beginnt ein Psychokrimi, der Anne bis an ihre Grenzen führt und selbst ihr Leben in Gefahr bringt.


    Angaben über den Autor


    Renate Eckert ist gelernte Auslands-Korrespondentin. Von Ende 1976 bis 1987 war sie Journalistin beim „Schweinfurter Tagblatt“. 1987 wechselte sie als Pressereferentin und persönliche Referentin des Landrats zum Landratsamt Schweinfurt. Seit 2005 arbeitet sie ausschließlich als freie Autorin. Hungrige Schatten ist ihr erster Roman.


    Meine Meinung
    Der Autorin ist ein grandioses Debüt mit „Hungrige Schatten“ gelungen. Der Thriller ist von der ersten Seite an spannend und das änderte sich auch nicht mehr bis zur letzten. Es gibt ein ein Hauptthema, aber daneben existieren noch viele kleine Handlungsstränge, bei denen tiefste Geheimnisse ans Licht kommen. Irgendwie hängt dann aber doch alles zusammen.


    Die Autorin wählt ein Thema, in das sie selbst –zumindest annähernd- beruflich involviert war. Sie selbst war jahrelang als Journalistin bei einer Zeitung tätig und auch ihre Nähe zum politischen Leben hat sie in den Thriller integriert. Sie weiß also wovon sie schreibt und das merkt der Leser auch.


    Ich hatte beim Lesen sicherlich noch den Vorteil, dass ich mir beim Handlungsort Burgstatt immer Schweinfurt vorgestellt habe. Dort lebte ich einige Jahre und somit kamen mir die Örtlichkeiten vage vertraut vor, aber wirklich wichtig ist dies für den Leser nicht.


    Der Autorin ist ein sehr kurzweiliger, gruseliger Psychokrimi gelungen, der sich mit manch namhaften am Markt messen kann. Ich wünsche Frau Renate Eckert noch viel Phantasie für weitere spannende Bücher und viel Erfolg.