Caesars Frauen - Colleen McCullough
Die Serie:
Die Macht und die Liebe (The First Man in Rome)
Eine Krone aus Gras(The Grass Crown)
Günstlinge der Götter(Fortune's Favorites)
Cäsars Frauen (Caesar's Women)
Rubikon(Caesar - Let the Dice Fly)
Das Erbe Caesars(The October Horse)
(womit die Büchereulen-Rezensionen komplett wären :chen)
Inhalt (Klappentext):
Nach einer politischen Niederlage gegen Cicero sinnt Caesar auf einen neuen Versuch, die Macht in der Römischen Republik an sich zu reißen. Mit geschickter Strategie und allen Mitteln der Rhetorik, die er wie kein anderer beherrscht, gelingt es ihm schließlich bei einer öffentlichen Debatte mit einer mitreißenden Rede, die Mehrheit der Römer hinter sich zu bringen.
Servilia glaubt schon ihren Ehrgeiz befriedigt, indem sie ihren Sohn Brutus mit Julia, der schönen Tochter von Caesar verlobt hat. Doch Caesar bleibt der kühle Stratege und letztlich ist auch Julia eine Figur im Spiel um die Macht in Rom.
Eigene Meinung:
Kaum zu glauben, wie ein Autor sich so treu bleiben kann. Eigentlich sind die Bücher alle wie ein Buch. Auch dieses reiht sich nahtlos in diese Reihe ein. Wunderbar flüssig geschrieben, habe ich wieder ganz im alten Rom gelebt. Caesar hat mir besonders gut gefallen, auch wenn er nach wie vor nicht immer gut weg kommt. Cicero dagegen kam mir fast ein bisschen zu schlecht weg, irgendwie hatte ich von dem ein recht positives Bild aus dem Lateinunterricht.
In besonderem Maße war dieses Buch wahrscheinlich eines: unglaublich witzig. An manchen Stellen musste ich einfach laut loslachen. Das war, vorallem wenn ich in der Bahn saß, nicht immer so gut.
Sehr amüsant war auch, dass es von Pompeius Büsten zu kaufen gab für schwärmende junge Mädchen, die sie sich dann ins Zimmer stellen konnten. Auch nicht anders wie heute mit Postern. Ob das wirklich so war? Nett war es jedenfalls.
Da ich genau über diese Zeit dieses Semester eine Vorlesung höre, bin ich mal gespannt, inwieweit alles historisch belegt ist bzw. wo sie übertrieben hat.
Insgesamt wieder ein tolles Leseerlebnis über eine faszinierende Zeit. Und dabei kommt das Spannendste aus Caesars Leben ja erst noch. Am Ende von diesem Buch ist er erst 41 und gerademal auf dem Weg nach Gallia Transalpina.