Ja, eine Trilogie über das dyrische Imperium...das wär toll.

'Die Trolle' - Seiten 180 - 274
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Zitat
Original von MagnaMater
Sex und crime im Imperium... jede menge intrigen, mord, verbrechen seltsames, exotisches zeremoniell, und unser Sargan mitten drin...
Ein Byzanz/China setting... ich hätte absolut nichts dagegen... daraus könnte man ja eine eigene trilogie machen...
Klasse Idee... Sex und crime ist schonmal gut, aber noch besser wäre sex, drugs and rock'n'roll... und die orgien nicht vergessen... bei einem Mann und soooo vielen Frauen! -
Und der arme Sargan, der immer aus der trauten häuslichkeit in ferne, fremde betten fliehen muss, weil seine erste frau eine Xanthippe ist, die seine jüngeren frauen immer gegen ihn aufhetzt...
Sie schicken ihm ja sogar spione und aufpasser nach diese weiber...
uuups,spoiler
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Das sind ja Aussichten.
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Ich würde auch gern lachen, aber ich trau mich nicht in den Spoiler zu linsen
Viele Grüße
Xyrion
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Ich fand den Spoiler jetzt gar nicht soooooo spoilerhaft...
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Ich muss gestehen, dass momentan ein urbanes Setting stark an Reiz gewinnt. Und das Imperium würde sich tatsächlich dafür anbieten, auch wenn der Hintergrund vielleicht ein wenig ungewohnt ist.
Lieben Gruß,
Christoph
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"Ungewohnte Settings" sind eigentlich ganz reizvoll. Das ist mir das erste Mal bewußt begegnet in Heide Solveig Göttners "Insel der Stürme" Trilogie, wo es sich um das bronzezeitliche Sardinien handelt. In "Das gläserne Tor" von Sabine Wassermann (in der Leserunde hänge ich inzwischen auch hinterher) ist es anscheinend ebenfalls ein bronzezeitliches Setting, wenn auch aus einer anderen Weltgegend (so ganz blicke ich noch nicht durch). Auf jeden Fall erfrischend im Gegensatz zu dem sonst oft "üblichen" mittelalterlichen. Insofern: nur zu.
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Auch ich liebe 'ungewohnte settings'...
wo ist der hintergrund ungewohnt?
Ich war ganz hin und weg, von dem Japan-China-kaiserzeit-feeling, das damals Jenny Wurz in ihrer Empire-trilogie in die Feistsche fantasy gebracht hat... niemals vorher hätt ich mir gedacht, dass so etwas interessant sein könnte; war es aber, ich konnte gar nicht mehr aufhören, vor allem in den szenen, in denen das exotische unterwerfungszeremoniell von bitstellern, das selbstmord- und trauer-ritual, die exotischen ehe-anbahnungen und der umgang innerhalb der familie, die religionen udn kulthandlungen... - und vor allem als der sympathische spymaster als assassine durch die gassen der städte geschlichen ist, und feinde seiner herrschaft gemeuchelt hat.:gruebelIn Sargans fall müsste es ja eher byzantinisch werden, und Byzanz ist begonnen von der proskynesis, dem 'hinhundeln' zu den mächtigen, über das nicht-verwenden und verstecken der unreinen linken hand und den ekligen leibesstrafen - hände, nasen, ohren, lippenabschneiden bis hin zu den endlosen titeln der hoffunktionäre und der ämterlaufbahn und der ausufernden offiziellen sprache extrem kurios...
:gruebelWenn ich so richtig überleg, es gibt kaum romane, die in byzantinischem setting spielen... fantasy-roman meines wissens gar keinen, es sei denn, es wurden einige neugriechische romane nie für resteuropa übersetzt... ich halt das für eine extreme lücke... sollte einmal jemand einen schreiben, kann das nur interessant werden.
*Christoph unbedingt ein neues projekt einreden will* -
Es gibt von Guy Gavriel Kay die Reihe "Reise nach Sarantium". Ich lese Kay immer wieder gern, und wer stark historisierende Fantasy mag, sollte mal einen Blick riskieren. Seine Welt, in der viele Bücher spielen, ähnelt der unsrigen stark, und auch die Geschichten werden dem einen oder anderen bekannt vorkommen. Sie spielen zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten, aber man bemerkt die große Verbindung. Der Schreibstil ist langsam und unaufgeregt und passt sehr gut zu den Geschichten. Kurz gesagt: empfehlenswert.
Lieben Gruß,
Christoph
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Ohh, danke, kommt sofort auf meine wunschliste... ich hab bislang nur Die Löwen von Al-Rassan...
:rolleyesbuch nummer 140Edit: uups hab mich in der anzahl der bücher geirrt, die noch in meinen externen verkaufs-bibliotheken stehen, und deren eigentumsverhältnisse ob des noch nicht erfolgten geldtranfers noch nicht geregelt sind...
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"Lions of Al-Rassan" habe ich über Sylvester gelesen; dank der Grippe hatte ich einige Zeit im Hotelbett für mich, während der Rest die Cairoer Innenstadt erkundete. Es hat mir ausnehmend gut gefallen, wobei ich wirklich kein Experte für die Reconquista bin und nur einen groben Überblick über die geschichtlichen Vorbilder des Buches habe.
Lieben Gruß,
Christoph
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ausser der keramik und dem baustil kenn ich auch nicht viel von den mauren...
moment: dasda ist gut, hab allerdings nur geschnuppert:bonk*es gibt einfach zuviele interessante bücher*
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Ich habe ein wenig in diesem geschmökert.
Es gibt definitiv zu viele Bücher, und zu viele Bücher, denen man eigentlich mehr Zeit widmen sollte noch dazu.
Lieben Gruß,
Christoph
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hey, so eines mit so einem cover hab ich auch...
*geht sich jetzt wieder ins eck schämen, weil sie sich weder an den autor noch an den titel des buchs erinnert*
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Zitat
Original von MagnaMater
:gruebelWenn ich so richtig überleg, es gibt kaum romane, die in byzantinischem setting spielen... fantasy-roman meines wissens gar keinen, es sei denn, es wurden einige neugriechische romane nie für resteuropa übersetzt... ich halt das für eine extreme lücke... sollte einmal jemand einen schreiben, kann das nur interessant werden.
*Christoph unbedingt ein neues projekt einreden will*Ja...ich würd das Buch auf jeden Fall kaufen...Können wir dir dieses Projekt nicht irgendwie einreden?
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Zitat
Original von Leilani
Ja...ich würd das Buch auf jeden Fall kaufen...Können wir dir dieses Projekt nicht irgendwie einreden?
Ich helfe mit beim einreden des Projektes. -
Ach, liiiiieber Christoph... :unschuld*ganz treuherzig und hündisch guck*
Sargan ist ein sooo interessanter und vielschichtiger charakter... und er kommt aus einem sooo unendlich interessanten und grossen (flächenmässig wie zivilisatorischem) reich...
da kann man doch ein paar seitchen draus machen... - ein paar müde hundert seiten... ein paar... ich will ja einen schwerbeschäftigten mann nicht überfordern - sagen wir ganz dünne 1500 Seiten? -
Ich fürchte, die Handlung von "Der Zorn der Trolle" steht schon. Ist auch besser so, immerhin soll das Buch noch dieses Jahr erscheinen ...
Aber ich will die Hoffnung nicht nehmen. Eine gewisse Erweiterung der Perspektive ist sicherlich gegeben.
Lieben Gruß,
Christoph