"Fiasko" - Stanislaw Lem

  • ... möchte mal einen Klassiker des Science fiction vorstellen. Es ist mein Lieblingsbuch..


    Auf dem Buchrücken steht:


    Im 22. Jahrhundert versucht ein Raumschiffkommando mit einer außerirdischen Zivilisation Kontakt aufzunehmen. Doch dies gestaltet sich ob des <kosmischen Vorbeiredens> als so schwierig, dass eine Katastrophe, obwohl nicht unvermeidlich, nicht abzuwenden ist. Ein Fiasko der Astronauten, aber auch all derer, die sich eine Verständigung mit einer fremden Zivilisation erhofft hatten.
    "Stanislaw Lem ist der lächelnde Weise der Science fiction, der Philosoph und Poet zugleich, der mit Witz und Wortspiel die planetarischen Schöpfungsakte und Fehlkonstruktionen beschreibt." FAZ


    Was soll ich noch sagen? Das ich das Buch gut finde, steht ja da oben schon... :grin


    Es ist immer wieder erstaunlich mit welchen Charakteren Lem zu spielen versteht. Dieser Roman ist in der Zukunft angesiedelt, doch lassen sich die darin beschriebenen Verständigungsschwierigkeiten oder das zu spät bemerken einer doch vorhandenen Zivilisation sicherlich auch auf die heutige Welt übertragen...


    :wave Sam

  • Gerade in "Fiasko" zeigt es sich, daß Lem die Kommunikationsprobleme während des kalten Krieges anprangern will. Allen seinen Büchern liegen meiner Meinung nach reale Aspekte unserer Zeit zugrunde. Gerade das macht ihn ja so lesenswert.

    Demosthenes :write
    Aus dem Klang eines Gefäßes kann man entnehmen, ob es einen Riß hat oder nicht. Genauso erweist sich aus den Reden der Menschen, ob sie weise oder dumm sind.

  • Zitat

    Original von Demosthenes
    Gerade in "Fiasko" zeigt es sich, daß Lem die Kommunikationsprobleme während des kalten Krieges anprangern will. Allen seinen Büchern liegen meiner Meinung nach reale Aspekte unserer Zeit zugrunde. Gerade das macht ihn ja so lesenswert.


    Genau... Nur schade, dass kein anderer Schriftsteller in diesem Sinne nachkommt (habe zumindest noch nichts gleichwertiges gefunden :-( )

  • Ich würde sagen, das konnte Lem natürlich kaum gemeint haben, da dieser Roman schon zu alt ist - liest man ihn aus heutiger Sicht, ist er auch dann auf aktuelle Politik (Amerika-Irak o.ä.) anwendbar.
    Gerade aus dieser Sicht - der immer aktuelle Roman, obwohl in der Zukunft spielend, würde ich den Roman immer empfehlen - dieses Buch wirkt nie alt (vielleicht erst an dem Zeitpunkt, indem die Zukunft des Schriftstellers datiert wird ... irgendwann im Jahre 2200, oder später...)