Niemands Mutter Gunter Haug
Inhalt:
Kurzbeschreibung (von amazon)
Herbst des Jahres 1889: Die kleine Anna ist erst sieben Jahre alt, als ihre Mutter stirbt. Den Vater kennt sie nicht. In der Nähe von Rothenburg ob der Tauber wächst sie bei ihrer Patentante in ärmlichsten Verhältnissen auf - immer auf der Suche nach der Mutterliebe, die ihr aber niemand ersetzen kann. Niemands Mutter erzählt die Geschichte eines Lebens zwischen Liebe und Enttäuschung, Zutrauen und Entfremdung. Ein zutiefst anrührendes Buch, in dem Gunter Haug die Geschichte seiner Urgroßmutter Anna Reingruber schildert. Ein Leben voller Entbehrungen und Sehnsucht - gemeistert mit bewundernswerter Kraft und Stärke.
Über den Autor (von amazon
Gunter Haug, geboren im Jahr 1955 in Stuttgart. Ehrenbürger der Gemeinde Sto. Domingo, Philippinen, für sein Engagement bei einem Projekt der Welthungerhilfe. 1996 erhielt er den Deutschen Preis für Denkmalschutz. Als Rundfunk- und Fernsehmoderator, sowie in den letzten Jahren vor allem als Schriftsteller ist er einem großen Publikum bekannt geworden. Sein zeitgeschichtlicher Roman „Niemands Tochter“ wurde im Jahr 2002 zum Bestseller.
Meine Meinung:
Ich hatte zuerst Niemands Tochter von Gunter Haug gelesen. Darin geht es um das Leben seiner Grossmutter.
In "Niemands Mutter" spielt nun die Lebensgeschichte seiner Urgroßmutter die tragende Rolle.
Abgesehen vom vielleicht nicht immer ganz geglückten Schreibstil hat mich auch dieses Buch wieder sehr beeindruckt. Ein solches Leben ist für die meisten Menschen heute nicht mehr vorstellbar.
Gunter Haug bringt einem das Leben, die Schicksalsschläge und Gefühle von Anna überzeugend näher.
Ich finde das Buch wirklich lesenswert und vergebe 8 von 10 Punkten.