'Der Duft von Sandelholz' - Seiten 001 - 110

  • So. Nun bin ich endlich auch mit dem 1. Teil durch. Hatte mit einer Sommergrippe zu kämpfen, und auch sonst wenig Zeit zum lesen. Aber jetzt bin ich ja hier :-].


    Ich finde das Cover wunderschön, und es lud regelrecht zum lesen ein. Irritiert war ich dann aber, dass ich am Anfang sogar nicht in die Handlung rein kam :(. Vielleicht lag das daran das meines Erachtens zuviel über die Politik und die Zeit damals beschrieben wurde. Normal stört mich das nie, aber bei diesem Buch hätte ich mir gewünscht an diesen Stellen mehr über Elisha und ihre Familie zu erfahren :wow.


    Elisha ist total gegensätzlich und deswegen mag ich sie sehr. Ob es die Augen sind, die nicht zu den Haaren passen wollen, oder ihr ständiges Ausbrechen aus der Norm.


    Jack ist mir auch sympathisch, und ich glaube insgeheim bewundert er das Temperament seiner Tochter.


    Charlotte ist die Böse, die wohl jedes Buch braucht. Ich bin gespannt wann Jack hinter ihre Intrige kommt.


    Damont hat schon seine Reize *g*, aber Charlotte ist in seinen Händen nur ein netter Zeitvertreib. Trotzdem bin ich gespannt wie er sich weiterentwickeln wird. Er hat bestimmt noch eine tragende Rolle.


    May ist ein kleines Mädchen, und wie andere schon schrieben stört sie mich in keinster Weise, nein sie erinnert mich sehr an meine eigene Schwester in der Kindheit ;). Ein völlig normales Mädchen in der Vorpubertät grins.


    Damien ist mir sehr sympathisch, auch die Erzählungen wie Elisha versucht input im medizinischen Bereich zu bekommen. Über die Stelle am See wo Elisha regelrecht übermütig wird ihm gegenüber hab ich mich auch sehr gewundert. Auch wenn sie gegen den Strom schwimmt fand ich den Ausbruch doch sehr plötzlich.


    Was es weiter mit Jonah auf sich hat finde ich auch noch sehr interessant. Wie alt ist er eigentlich? Er ist Elisha sehr ähnlich und ich bin gespannt ob sich im Verlaufe des Buches noch etwas zwischen den beiden entwickeln wird.


    So, bin "schon" im 2. Teil angekommen, und werde jetzt direkt weiterlesen :-].

    LG Katja :wave


    "Die reinste Form des Wahnsinns ist es ,
    alles beim alten zu lassen .
    Und gleichzeitig zu hoffen , das sich etwas ändert."-Albert Einstein ."


    :lesend "FÜNF "- Ursula Poznanski

  • Zitat


    Original von Queedin
    Besonders gut gefällt mir, dass man auch im Hintergrund ein bißchen was zu Indien dieser Zeit erfährt, vor allem über das "Fürstenhaus" von Elishas Freundin.


    Celina
    Das gefällt mir auch so an dem Buch. Mir ergeht es nämlich so, dass ich eigentlich gar nichts über dieses Land weiß, weil ich mich noch nie damit beschäftigt habe.


    Dem will ich mich nur mal „ganz offiziell“ anschließen! So wie Celina geht es mir nämlich auch. Wollte ich nur erwähnt haben (Bücher erweitern eben doch den Horizont :-]).

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895, aus "Die verlorene Handschrift")

  • Ich hab in der Leserunde bisher sehr wenig mitgeschrieben, aber das hole ich nun nach.


    @ Laila: Nach Abschluß des Buches habe ich mich gefragt, warum Du genau diesen Zeitraum gewählt hast. Ich hatte den Eindruck, dass das Buch auch zu anderen Zeiten hätte spielen können, also nicht gerade aktuelle Gegenwart, weil das ja nicht mit dem Frauen-/Familienbild gepasst hätte, aber was hat Dich gerade an dem 7jährigen Krieg gereizt?

  • Zitat

    Original von geli73
    @ Laila: Nach Abschluß des Buches habe ich mich gefragt, warum Du genau diesen Zeitraum gewählt hast. Ich hatte den Eindruck, dass das Buch auch zu anderen Zeiten hätte spielen können, also nicht gerade aktuelle Gegenwart, weil das ja nicht mit dem Frauen-/Familienbild gepasst hätte, aber was hat Dich gerade an dem 7jährigen Krieg gereizt?


    Ich finde die gesamte Entwicklung der East India Company sehr interessant sowie die des British Empire in Indien. Der Siebenjährige Krieg markiert den Beginn der Herrschaft der Kompanie und festigt die Position der Engländer in Indien, in dem vormals die Franzosen ja wesentlich dominanter waren.

  • Aber dafür war die East India Company zu beiläufig erwähnt. Doch unter diesem Aspekt, dass es ja erst der Beginn der Entwicklung war, müsste dann doch noch ein Folgeroman kommen, oder? ;-)

  • Zitat

    Original von geli73
    Was entweder nicht im Buch stand oder ich habe es überlesen: Sind die Mädels , also Charlotte, Elisha und May, in Indien geboren?


    Ja, sind sie.

  • So, nun melde ich mich mit deutlicher Verspätung auch. Dies ist mein erstes Buch von Laila, mit entsprechender Neugier habe ich es begonnen.


    Den ersten Teil habe ich beendet. Auf inhaltliche Angaben kann ich ja auf Grund meines Hintrherhinkens verzichten, also gleich zu meinen Eindrücken.


    Die Verteilung der Sympathien ist bei mir ähnlich wie bei euch. Elisha mag ich, May ist eine 11-jährige, die sicher schon gern ein paar Jahre älter wäre, mit typischen Eigenschaften wie petzen etc. Die Intrigantin Charlotte finde ich zumindest im Buch sehr gut dargestellt. Im real life möchte ich sie nicht so gern zu meinen Freunden zählen, denn dann bräuchte ich wohl keine Feinde mehr.


    Dass Elisha, auch mir gefällt der Name ausgesprochen gut, versucht, über ihren Tellerrand zu schauen, bringt ihr zusätzliche Sympathiepunkte bei mir ein. Im Verlauf des Buches werden sich für sie aber wohl noch einige Probleme ergeben.


    An die Männer muss ich mich erst noch etwas herantasten, bei ihnen ist mein endgültiges Urteil noch nicht gefallen.


    Sehr angenehm überrascht bin ich von Lailas Beschreibungen Land, Leuten Situationen und Stimmungen. So etwas mag ich.


    Allerdings bin ich noch nicht ganz in diesem Buch angekommen, woran es liegt? Ich weiß nicht genau, was mir fehlt. Es lässt sich gut und flüssig lesen, Das Land interessiert mich auch. Vielleicht ist mir im Moment die Handlung noch ein wenig zu ruhig. Aber ich habe ja noch etliche Seiten vor mir, das kann sich ja alles noch entwickeln. Ich bin gespannt.

  • So ich bin nun ein wenig weiter. Gefällt mir an sich ganz gut, hin und wieder ist es mir ein wenig zu politisch.... bzw. die Informationen (auch die Erläuterungen im Glossar) sind mir irgendwie zu einfach gehalten, ich habs gerne, wenn angespielt wird und ich mir den Rest selbst denken darf, hier wird vermutlich mit Rücksicht auf Leserinnen mit weniger Hintergrundwissen über Indien und die britischen Kolonien etc. doch ein wenig viel erklärt.... naja überlese ich halt, wie auch beim ersten Buch schon.


    Ich habe allerdings ein recht großes Problem, wie ich oben schon mal irgendwo schrieb, kann ich nie wirklich abschätzen, wann etwas sarkastisch, ironisch oder sonst wie gemeint ist.
    (Beim Essen zum Beispiel, als es zum Streit zwischen Elisha und Archibald kommt und sie ihm dann am Ende sehr freundlich mitteilt, daß ihre beste Freundin eine Rajputenprinzessin ist. Nun ich habe es erst für einen dummen Kinderscherz gehalten, für mich kam überhaupt nicht rüber, daß das ein Angriff war oder gar ernstgemeint sein könnte.)
    Solche Mißverständnisse hatte ich, in der recht kurzen Lesezeit jetzt schon mehrmals, was ich ein bißchen Schade finde.
    Mir fehlen da einfach die entsprechenden Adjektive oder Beschreibungen der Schadenfreude oder Gefühlsausdrücke.


    Es liest sich natürlich wieder recht flüssig und locker leicht.


    Allerdings agieren die Personen für mich nicht immer schlüssig. Damien faucht Elisha regelrecht an, nur weil sie neugierig seine Sachen begutachtet.
    Der Vater macht sich überhaupt keine Sorgen und läßt seine Tochter total alleine an einem mit besoffenen Matrosen angefüllten Hafen herumspazieren.
    etc.... fand ich jeweils ein wenig komisch und paßte nicht zum sonstigen Bild der Charaktere.

  • Zitat

    Original von Katja
    Was es weiter mit Jonah auf sich hat finde ich auch noch sehr interessant. Wie alt ist er eigentlich?


    Ich habe im ganzen Roman keine genaue Angabe des Alters von Jonah gefunden, aber ich schätze ihn bei seiner ersten Begegnung mit Damien auf höchstens Anfang Zwanzig, da er mal als Junger Mann bezeichnet wird.


    Zitat

    Original von Babyjane
    Allerdings agieren die Personen für mich nicht immer schlüssig. Damien faucht Elisha regelrecht an, nur weil sie neugierig seine Sachen begutachtet.


    Also, da kann ich Damien verstehen. Nachttischschränkchen und Schubladen kann sie von mir aus durchwühlen, OK, aber den Bücherschrank in Unordnung bringen ist unverzeihlich. :lache

  • Zitat

    Original von Katja
    Was es weiter mit Jonah auf sich hat finde ich auch noch sehr interessant. Wie alt ist er eigentlich?


    Die Frage hatte ich überlesen, sorry. Auf S. 46 hatte ich sein Alter kurz erwähnt, er ist achtzehn.

  • Ich komme langsam weiter...


    Leider bin ich von den Tippfehlern enorm angenervt
    (S 106 oben und S 107 oben, davor waren noch 3, aber ich find den Zettel nicht mehr irgendwo bei 80 rum)
    Ich finde es immer enrom Schade, wenn ein wirklich gutes Buch solche Macken aufweist. Da kann der Autor nichts für und der ärgert sich vermutlich auch. Aber anscheinden geht der Trend zu schlampigem Lektorat.... na ein guter Verlag muß ja nicht jeden Trend mitmachen.... :help


    Ansonsten bin ich mittlerweile mehr in der Geschichte drin, tue mich aber immer noch schwer die Handlungen mit meinen Gefühlen in Einklang zu bringen. Irgendwie deute ich manche Gesten einfach anders....


    May erinnert mich ziemlich an meine kleine Schwester und ich habe irgendwie ständig Mittleid mit ihr.


    Weiter im nächsten Teil!

  • Das mit den Tippfehlern ist wirklich ärgerlich, wobei ich gestehen muss, dass mir hier bei dem Buch gar keine aufgefallen sind (aber dafür schon en masse bei anderen Büchern.) So was ist einfach dämlich, lesen die Lektoren die Texte nicht mehrmals durch? Dann müsste es doch auffallen.



    Zitat

    Original von Babyjane
    May erinnert mich ziemlich an meine kleine Schwester und ich habe irgendwie ständig Mittleid mit ihr.


    Ich auch, sie ist noch so klein und wird von den meisten gar nicht ernst genommen oder übergangen. Und bei einer solchen Mutter hat man es auch nicht leicht, besonders wenn man so verschüchtert ist, wie May.