'Der Duft von Sandelholz' - Seiten 228 - 356

  • Zitat

    Original von Batcat
    All das reisst mich immer aus der Lektüre raus und bremst meinen Lesefluß. Ich finde das gar nicht schön. :cry


    Leseunterbrechungen und Lesen in erzwungenermassen nur sehr kurzen Abschnitten ärgert mich auch immer. Besonders bei Romanen mit wenig Handlung, aber langen Gedankenflüssen des Erzählers.
    Aber bei Der Duft von Sandelholz haben mich Unterbrechungen kaum gestört, da ich nach wenigen Sätzen immer wieder sofort in die Handlung abgetaucht bin.
    Bei diesen Roman war das irgendwie gut mögllich! Das spricht sehr für die auch handwerklich hohe Qualität des Romans! :-)

  • solche Art von Unterbrechung kenn ich zur Genüge.
    binjetzt gerade da, wo Damien der kleinen Dienerin die Augen operiert hat und elisha am zweifeln ist, ob ihr der aufgezeichnete Lebensweg wirklich aufzuzwingen ist oder so ähnlich. Ich wünsche mir ja für sie, dass sie den Mut besitzt etwas ganz anderes aus ihrem Leben zu machen. Auch wenn es zu damaliger Zeit wohl den Bruch mit der Gesllschaft bedeutet hat. Ob ihr Damien wohl genauso mutig sein kann? Spannend,spannend

  • Zitat

    Original von Findus
    binjetzt gerade da, wo Damien der kleinen Dienerin die Augen operiert hat


    Diese vielen medizinischen Details haben mich am Roman wirklich sehr fasziniert.
    Damien äußert ier auch ein deutliches Interesse an Heilkunst, die nicht der europäischen Medizin entspricht, z.B. das Mohnextrakt
    und der Methode der Behandlung des grauen Stars nicht durch stechen sondern durch Absaugen.
    Damien fällt auch eine Araberin, Zainab, des 7.Jahrhunderts ein, die eine der ersten Spezialisten auf dem Gebiet der Augenheilkunde war.
    Darüber wüsste ich gerne mehr, wie eine Frau in der Zeit die Möglichkeiten hatte. Im Internet finde ich auf Anhieb aber leider keine weiteren Infos.

  • Zitat

    Original von Herr Palomar
    Damien fällt auch eine Araberin, Zainab, des 7.Jahrhunderts ein, die eine der ersten Spezialisten auf dem Gebiet der Augenheilkunde war.
    Darüber wüsste ich gerne mehr, wie eine Frau in der Zeit die Möglichkeiten hatte. Im Internet finde ich auf Anhieb aber leider keine weiteren Infos.


    Über die Augenheilspezialistin habe ich leider auch nicht mehr Details gefunden. Die zunehmden Einengung durch die Gesellschaft fand erst sehr viel später statt, davor waren Frauen Ärztinnen, Lehrerinnen, zogen mit den Männern auf Kriegszüge usw. Im Mogulreich (ich muss mal nachschauen, unter welchem Mogul genau) gab es beispielsweise eine Frau, die als Gelehrte Frauen unterrichtete. Sie hat nie geheiratet, weil sie keinen Mann gefunden hat, der ihr ebenbürtig war.

  • Bin jetzt auf Seite 324; zwar noch nicht am Ende dieses Teils, doch da ich nicht weiß, wann ich wieder länger Zeit habe zu schreiben, will ich eine Art „Zwischenbilanz“ ziehen (und schreibe das wieder, bevor ich die anderen Posts lese).


    Zunächst ein paar Sätze, die mir sehr aufgefallen sind:


    Zitat

    S. 251: Er hatte sich mit seinen Eltern nie besonders gut verstanden


    Konnte man sich unter den beschriebenen Verhältnissen überhaupt mit seinen Eltern gut verstehen?


    Zitat

    S. 242: Sie fragte sich, wie viel von beiden Kulturen sie brauchte, um glücklich zu sein.
    S. 280: In letzter Zeit hatte Sie das Gefühl, die Menschen um sich herum nicht mehr verstehen zu können.


    Das zeigt doch ganz gut die Problematik, in der Elisha gefangen ist. Sie paßt nicht in die Zeit, nicht in die Gesellschaft, hat - wie man so schön sagt - noch nicht zu sich selbst gefunden. Das kann doch nur noch ein Drama geben!



    Mit dem Buch selbst habe ich Probleme, und zwar insofern, als es mir nicht möglich ist, zu irgendeinem der Protagonisten eine Art „Beziehung“ aufzubauen. Ich habe das Gefühl, einem Geschehen zuzusehen, das mich irgendwie kalt läßt und dessen Menschen mich eigentlich nichts angehen. Auch das eine für mich recht neue Erfahrung. Normalerweise lebe ich immer irgendwie im Buch und mit den Handlungsträgern, egal ob die nun männlich oder weiblich sind. (Identifiziere mich manchmal mehr mit den Protagonisten als der Autor, siehe "Das wahre Kreuz"-Leserunde, Antwort von Jörg auf eine entsprechende Frage). Aber so ein Abstand wie hier ist mir noch nicht passiert.


    Ich habe eine ganze Weile darüber nachgedacht, woher das kommen könnte. Vermutlich hängt das mit dem schon früher Gesagten zusammen, daß ich in dieser Zeit und dieser Gesellschaft auf gar keinen Fall gelebt haben wollte. Schon die Beschreibung des Klimas - ich bin eher für Frost als Hitze zu haben, und dauernde Sonne vertrage ich auch nicht.


    Laila hat ja schon mehrfach geschrieben, daß der Roman gut recherchiert ist. Das heißt, die Personen sind zwar frei erfunden, könnten aber doch so gelebt haben. Und was da abläuft, ist ja eigentlich ein Drama, das langsam anfängt und sich dann steigert (und hoffentlich auf irgendeine Weise gut ausgeht). Und damit hatte ich nun gar nicht gerechnet. Und insofern ist m. E. auch der Klappentext irreführend. Der suggeriert eine einfache Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des kolonialen Indien, die nach Irrungen und Wirrungen gut ausgeht. Und genau das ist das Buch eben nicht, finde ich. Die Diskussion über die Wasserthematik hat das ja auch angedeutet (ich konnte es nicht lassen und hab’ schon mal ans Ende gelinst, das Thema bleibt ja wohl durchgehend erhalten...), daß durchaus eine tiefere Problematik abgehandelt wird. (Dazu vielleicht später nochmal mehr.)


    Die Personen sind alle irgendwie in den „Bedingungen ihrer Zeit“ sowie den berühmten „Sachzwängen“ und gesellschaftlichen Konventionen gefangen. Denen ordnen sich alle unter, na ja, fast alle: Elisha und in gewissem Maße auch Damien nicht. Würden die beiden es auch tun, gäbe es das Buch nicht. Also geht es doch um eine Art Rebellion gegen die Umwelt (als Sammelbegriff für die genannten Umstände verstanden) und damit letztlich - ganz pathetisch ausgedrückt - um den Kampf gegen das Schicksal, oder wie man die Macht auch bezeichnen will, die das eigene Leben bestimmt. Ist der Mensch frei oder nicht - um es noch kürzer zu sagen.


    So gesehen gibt es solche Konstellationen auch heute noch. So weit ich weiß, ist meine Mutter ähnlich autoritär, wie im Buch beschrieben, erzogen worden. In Ansätzen hat sie das bei mir auch versucht (weil sie es nicht besser wußte), aber bei meinem Dickschädel konnte das nicht gut gehen :grin.


    Und damit weiß ich auch, worin mein Problem mit dem Buch besteht: ich lese Romane i. d. R., um in eine andere Welt zu entfleuchen und den tristen Alltag für einige Zeit vergessen zu können. Und wenigstens mal was gut gehen zu sehen. Und im „Duft von Sandelholz“ finde ich - im übertragenen Sinne - die reale Welt bzw. realen Problematiken, die mir aus dem täglichen Leben durchaus bekannt sind, wieder. Was als leichte Lektüre gedacht war, artet in Arbeit und Nachdenken aus. Darauf war ich nicht gefaßt.


    Und jetzt rufen erst mal die Samstag-Abend-Familienpflichten.
    Edit. Um Mißverständnisse zu vermeiden: das was sehr positiv für das Buch gemeint.

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895, aus "Die verlorene Handschrift")

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  • ich finde das hast du sehr gut ausgedrückt, besser als ich in meinen Postings auf jeden Fall. Die gleichen empfindungen habe ich gegenüber dem buch gehabt. Es ist abzusehen das die Konstellationen und Probleme in eine katastrophe führen. Nachdem ich es heute fertign gelesen hab weiß ich inwiefern. Viel freude noch beim lesen.

  • nach Jamies anmaßendem Antrag *schüttel* kommt der nächste Kandidat ins Haus: Ambrose... Und er gefällt mir besser, als sein Name zuerst vermuten lässt. Er interessiert sich zumindest für Elisha, als Mensch, er bemüht sich um sie.


    Die Szene während des Gewitters im Lagerhaus. Ich glaube, da versteht man erst so richtig, was Damien davon abhält, sich gegen seine Familie zu stellen (wobei mir Calbraith Plant nicht geheuer ist, ein ziemlicher Unsympath!).


    S.321 (Damien zu Elisha)
    Wenn ich meine Verlobte verlasse und mein Wort meinem Vater gegenüber breche, der mich trotz allem wie einen Sohn aufgezogen hat, was denkst du, wie es aussehen wird? Ich habe auf seine Kosten gelebt, mir genommen, was ich kriegen konnte, und am Ende lasse ich alle Verpflichtungen fahren und werde wortbrüchig.


    Damien hat ein wneig ein schlechtes Gewissen wegen seiner Abstammung (für die er ja nichts kann) und für all das, was Calbraith für ihn getan hat - fast wie eine Art Minderwertigkeitskomplex. Und er ist bemüht, sein Wort zu halten.
    Klar - irgendwo wäre es schon schön, wenn Damien als "schneidiger Held" alles über Bord werfen würde, für Elisha. Aber gerade dieser Konflikt, seine Begriffe von Ehre und Anstand - das macht Damien für mich umso realer und sympathischer.


    Der Ausflug nach Elephanta - da hatte ich bei der Kombination aus heiterem englischem Picknick und dem Shiva-Tempel im Hintergrund das Gefühl, dass damit ein Wendepunkt markiert ist. Oberflächlich scheint die Welt noch im Großen und Ganzen in Ordnung, aber Shivas Werk der Zerstörung zeichnet sich bereits ab.


    S.334 - die welke Orchideenblüte in Elishas Hand - das finde ich ein schönes Bild für ihre Stimmung und Situation! :-]

  • Huch, ich bin ja schon durch mit diesem Abschnitt! :wow


    Also, das muß ich ja sagen: Das Buch liest sich weg wie nix. Die Seiten flutschen einem nur so durch die Finger durch. Schön! So muß ein Buch sein!

    Lieben Gruß,


    Batcat


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • Zitat

    Original von SiCollier
    Konnte man sich unter den beschriebenen Verhältnissen überhaupt mit seinen Eltern gut verstehen?


    Man darf nicht vergessen, dass die Kinder in dieser Gesellschaft groß geworden sind wie die Eltern vordem. Es gab durchaus die normale "Elternliebe" (bzw. "Kinderliebe"). Die Eltern haben normalerweise ja auch nicht so gehandelt, weil sie ihren Kindern das Leben schwer machen wollten, sondern weil es in der damaligen Gesellschaft oftmals der einzig gangbare Weg war. In Jonahs Fall war es speziell so, dass er die Erwartungen enttäuscht hat. Jüngere Söhne hatten es ohnehin schwer, weil ihnen nicht das Haupterbe zufiel und sie oftmals zusehen mussten, ein lohnendes Auskommen zu finden.


    Zitat

    Edit. Um Mißverständnisse zu vermeiden: das was sehr positiv für das Buch gemeint.


    Hatte ich auch so verstanden. :-)

  • S. 331 lesen wir:

    Zitat

    „Sie hatte nicht die geringste Vorstellung von dem, was sie wollte, außer der, daß ihre eigene Welt ihr zu klein geworden war.


    Das nur noch mal als Ergänzung zu meinem vorigen Post. Elisha scheint mir irgendwie aus ihrer Welt „herausgefallen“ zu sein. „Zwischen allen Stühlen“ könnte man auch sagen. Wenn sie ein Mann wäre, könnte sie damit vielleicht irgendwie umgehen (bzw. man würde sie damit umgehen lassen), aber so wird das Drama wohl seinen Lauf nehmen. ...


    Zitat

    S. 333: Deine Undankbarkeit ist kaum mehr zu übertreffen, Elisha.“ Ohne sie weiter zu beachten...


    Auch mit allem im Kopf, was schon über das Verhältnis Eltern-Kindern in der Zeit gesagt wurde, sagen dieser Satz und diese Situation einiges über die Mutter. Es ist mir beim besten Willen nicht möglich, da eine Art von „Liebe zum Kind“ festzustellen. Kinder haben keinen Willen und keine Meinung (zu haben) und gefälligst widerspruchslos das zu tun, was ihnen befohlen wird. Und dafür dann auch noch dankbar zu sein. Und wehe wenn nicht! Claire Legrant wird mit immer unsympathischer. Ich bin nun wirklich gespannt, wie das mit Ihr und ihren Töchtern weitergeht. Vor allem, wenn herauskommt (was es wohl irgendwann wird), daß die Tochter Charlotte ihre Familie so hintergangen hat.


    Auf Seite 335 schließlich taucht zum ersten Mal die christliche Gesellschaft, und das auch nur in der Negation auf. Nämlich:

    Zitat

    Buch S. 335 unten:
    Was hatte Jack sich nur dabei gedacht, seine Tochter tagelang in einen heidnischen Fürstenpalast zu schicken?“


    Und damit kommt ein Punkt zur Sprache, über den ich mir schon seit geraumer Zeit Gedanken mache. Ich dachte immer, erst unsere Zeit sei säkular geworden, und die Gesellschaft damals vom Christentum durchdrungen. Aber bisher gibt es fürs christliche (und die Engländer sowie Franzosen waren meines Wissens nach durchaus Christen) überhaupt keine Anzeichen im Buch. Kein sonntäglicher Gottesdienst, kein Tischgebet, rein gar nix. Habe ich da eine falsche Vorstellung von der Vergangenheit dort oder gibt es einen anderen Grund dafür? Würde mich mal interessieren.

    Unter den Büchern finden wir wieder, was uns in der Fremde entschwand, Frieden im Innern und Frieden mit unserer Umgebung.
    (Gustav Freytag, 1816 - 1895, aus "Die verlorene Handschrift")

  • Zitat

    Original von SiCollier
    Und damit kommt ein Punkt zur Sprache, über den ich mir schon seit geraumer Zeit Gedanken mache. Ich dachte immer, erst unsere Zeit sei säkular geworden, und die Gesellschaft damals vom Christentum durchdrungen. Aber bisher gibt es fürs christliche (und die Engländer sowie Franzosen waren meines Wissens nach durchaus Christen) überhaupt keine Anzeichen im Buch. Kein sonntäglicher Gottesdienst, kein Tischgebet, rein gar nix. Habe ich da eine falsche Vorstellung von der Vergangenheit dort oder gibt es einen anderen Grund dafür? Würde mich mal interessieren.


    Besondere Gründe gibt es dafür eigentlich nicht. Die Auseinandersetzungen spielten sich zu der Zeit aber eher auf politischer als auf religiöser Ebene ab, daher habe ich meinen Schwerpunkt auf die Politik gelegt.

  • Zitat

    Original von JaneDoe
    Diese Verlobungsszene ist wirklich grauenhaft.
    Aber so wie Claires Charakter bisher dargestellt wurde, absolut nachvollziehbar. Sie will Elisha um jeden Preis an Ambrose verheiraten, da ist ihr jedes Mittel recht. Sie kennt Elisha gut und weiß, daß die freiwillig nie einer Heirat zustimmen wird. Ihre Tochter als Mensch interessiert sie in keinster Weise. Traurig.


    Claire ist wirklich furchtbar, sie interessiert sich in keinster Weise für ihre Tochter, hauptsache sie selbst und der Name ihrer Familie stehen gut da.
    Die ganze Farce der Verlobungsfeier fand ich grausam, wie kann man das einem Menschen antun? Aber Elisha hat meiner Meinung nach zu ruhig reagiert...ich wäre vollkommen ausgeflippt, spätestens in dem Zimmer, als ihr Vater mit ihr reden wollte. Aber sie war ja noch relativ beherrscht.



    Was mir in Bezug auf Shalina eingefallen ist: Sie mixt den Sklavinnen bestimmt was ins Essen oder Trinken, so dass sie keine Kinder bekommen können. Es ist ja schon seltsam, dass keine einzige von ihnen schwanger geworden ist, obwohl sie mit Shalinas Mann schlafen. Aber Shalina will ihren Mann nicht mehr teilen als notwendig, und deshalb sorgt sie bestimmt dafür, dass kein Kind geboren wird.

  • Ich bin hier noch total am Anfang (s 240)


    Aber ich möchte anmerken, daß mich vieles zwischen Charlotte und ihrer nun ja Beendeten Liebschaft an mich und den Zeitvertreib erinnert. Die kleinen Machtkämpfe, das nicht eingestehen können von ganz offensichtlich vorhandenen Gefühlen.
    Sehr interessant und gut beschrieben.


    Ich frage mich allerdings immer noch, ob es realistisch ist, daß diese Liebschaft tatsächlich geheim blieb.

  • Ich hatte das im Buch erklärt. Der einzige Diener, der sie kennt, ist ihr eigener, und der begleitet sie nur anfangs. Die Diener von Lamont sehen sie nur verschleiert. Natürlich geht sie ein Risiko ein, aber andererseits würde man einem indischen Stalljungen, der behauptet, er vermute, die Tochter des Hauses mache etwas Verbotenes, wohl keinen Glauben schenken. Momentan bin ich noch bei der Arbeit, ich suche später, wenn ich zu Haue bin, mal die Seiten heraus. :wave


    Edit: S. 83/84

    Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt. (Rudyard Kipling)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Laila ()

  • Laila,
    das hatte ich gelesen, dennoch erschien es mir im Hinblick auf die sonst so gut funktionierende Überwachung der unverheirateten Töchter ein wenig konstruiert.....