Eigentlich habe ich diesen Film nur angeguckt, weil ich vor einer Teenagerparty fliehen musste, er in meinem Lieblingskino lief und sonst eh nichts interessantes kam. Ich mag keine "Liebesfilme", dafür aber umso mehr französische "Laberfilme". Soviel zum Hintergrund der Rezensentin.
Zur Geschichte: Der abgehalfterte Chansonier Alain lernt beim Tanztee Marion kennen, landet völlig unerwartet mit ihr im Bett, und damit ist die ganze Liaison eigentlich auch schon beendet (zumindest von ihrer Seite aus). Nun ja, der Held bemüht sich dann hartnäckig, und trotz ihres heftigen Widerstandes und seiner sehr fadenscheinigen Annäherungsversuche kommen sich die beiden, die auch rein optisch so gar nicht zueinanderzupassen wollen, näher...
Ob es ein Happyend gibt, liegt alleine im Auge des Betrachters und tut eigentlich auch nichts zur Sache.
Mir hat dieser Film sehr gut gefallen. Alleine durch die Kameraführung wurden die teilweise reichlich trivialen Songs des Helden mit Bildern seines Publikums verkoppelt und sorgten, wenn nicht für Schenkelklopfer, so doch für stille Lacher.
Depardieu ist mal wieder göttlich, und auch wenn er, objektiv betrachtet, nun wirklich kein Mann sein sollte, der Frauenherzen dahinschmelzen lassen kann. Im wirklichen Leben würde ich vor diesem Mann wahrscheinlch schreiend davon rennen, aber im Film ist er der perfekte Womanzizer (weit davon entfernt, ein "Frauenversteher" zu sein, eher ein Fettnäpfchentreter).
