Träume

  • Träume



    I

    Kleiner Strauch am Rand,
    grüne Blätter, welke Knospe,
    blaue Rispen hängen herunter.


    Bunte Gedanken säuseln in der Sonne.


    Rote Töne formen ferne Klänge
    Weit riecht man den Ton.
    sehne mich nach - weiß nicht.
    Wo bist Du?


    II


    Klare Blicke
    lachen und tanzen
    schöne Stimme - rote Töne


    Gold im Herzen,
    von Samt umhüllt von oben an.


    Leuchtender Gang
    Wohin?
    strahlende Augen
    Wohin?
    köstliche Fühlung
    Warum?


    III


    Lachende Träne im Gefühl der Sinne
    Lieder in der Kehle -
    Ausgang gesperrt !
    Hände in Handschellen -
    Schlüssel verlegt !
    Schritte rastlos im Labyrint




    IV
    Schaukel auf
    Schaukel ab
    Blaue Wolken rauschen am Ohr
    Engel singen Halleluja
    Schaukel ab
    Schaukel auf



    V
    ...
    Wann? Wo? Wie?

  • Einige Stellen kommen mir sehr stark danach vor, als wären sie aus plötzlichen Eingebungen niedergeschrieben worden und ständen in keinem Zusammenhang mit den anderen Teilen (aber vielleicht ist das ja so gewollt).
    Allerdings kann ich mich nicht so richtig damit anfreunden, das ist mir zu abstraktes Dichten, wo ich den tieferen Sinn nicht finde.
    (Ich bin altmodisch, am besten gefallen mir Reime.)