Kurzbeschreibung
Gregg Gillespie bereiste die ganze Welt auf der Suche nach den echten Klassikern unter den Keksen und den erlesensten und schönsten neuen Kreationen. Das Ergebnis ist ein umfassendes und außerordentlich benutzerfreundliches Sammelwerk von Keksrezepten, das vom einfachen Butterkeks, über die unterschiedlichsten Brownies bis zur ausgefallenen Zuccinischnitte reicht. Die einfache alphabetische Ordnung und die Illustration jedes einzelnen Gebäcks, sowie ein ausführliches Stichwortverzeichnis nach Plätzchensorten und Hauptzutaten machen diese Sammlung zu einem Standardwerk für Kleingebäck.
Gestern war ja bei mir und meiner Freundin Backtag, darum hab ich mir dieses Werk aus den Tiefen meines Schrankes gewühlt und wir wollten Kekse Backen.
Leider haben wir uns dann nach langem hin und her doch für Kekse aus der Zeitung entschieden, weil die Kekse in diesem Buch irgendwie nicht so wirklich außergewöhnlich sind, oder aber so widerlich (Zucchinischnittchen), daß wir kein Bedürfnis verspürt haben, sie zu backen.
Ganz großes Minus ist vorallem die alphabetische Sortierunge der Kekse. Sie sind nicht nach Nußkeksen, Makronen, Spritzgebäck, Mürbteig, was auch immer sortiert, sondern sie fangen mit Abernathykeksen an (keine Ahnung was das ist) und hören bei Zuckerplätzchen III auf.
Man sucht sich also einen Wolf, bis man die Plätzchen hat, die man machen mag, auch weil die Bezeichnungen manchmal etwas sehr seltsam (amerikanisiert???) sind.
Ganz kurios sind die Mengenangaben.
Ich mag es wenn die Grammangaben da stehen, hier wird aber alles in Tassen und Teelöffeln und Esslöffeln gemessen. Fand ich tierisch ätzend.
Wozu hab ich meine schicke Küchenwaage, wenn ich dann doch wieder tausend Tassen einsauen muß, um alles abzumessen.
Bei einem der Rezepte stand sogar dabei 1 Tasse Eiweiß....
Das war dann zu viel des Guten, da haben wir uns dann für die Nugatkipferl aus der Freundin entschieden.
Fazit:
Nicht empfehlenswert.