Kurzbeschreibung
Edgar Frischlin, Geheimagent des Bischofs von Trier, untersucht einen der rätselhaftesten Mordfälle im Deutschland des Jahres 1523. Warum wurde der Graf der Schönburg in einem verschlossenen Raum ermordet? Konnte er wirklich Blei in Gold verwandeln, wie man sich hinter vorgehaltener Hand erzählt?
Bewertung
Die Geschichte spielt in einer sehr bewegten Zeit, in der ein Menschenleben kaum noch etwas galt. Genau in die Zwistigkeit zwischen dem Trierer Fürstbischof Richard von Greifenklau und dem Franz von Sickingen fällt die Handlung des Romanes. Da ich bei den Recherchen zu meinem eigenen Buch immer wieder über den Trierer Fürstbischof stolperte und mich deshalb mit ihm auseinandersetzen mußte, interessierte mich die Meinung Bartschats über ihn doch sehr. Aber leider blieb der Autor da doch ein wenig einsilbig und so paßt die Rolle sehr gut auf nahezu jeden Fürstbischof in jener Zeit. Trotzdem ist der Roman sehr spannend und recht gut der Zeit nachempfunden. Ich kann ihn nur empfehlen.