Originaltitel: Keeping Faith
684 Seiten
Klappentext
Die Ehe von Mariah und Colin White ist gescheitert. Die siebenjährige Tochter Faith reagiert zunächst mit Schweigen. Nach einiger Zeit beginnt sie mit einer unsichtbaren Freundin zu reden und besitzt mit einem Male übersinnliche Fähigkeiten. Als das Fernsehen davon erfährt, werden Faith und ihre Mutter von einem gewaltigen Medienrummel erfasst, der das Kind zu erdrücken droht. Nur mit Hilfe von Ian, der sich Hals über Kopf in Mariah verliebt hat, gelingt es ihnen, die Wahrheit und die Auseinandersetzung mit dem Glauben nicht zu einem Verhängnis werden zu lassen ...
Über die Autorin:
Jodi Picoult, 1967 auf Long Island, New York, geboren, zog nach ihrem Studium in Princeton und Harvard die Schriftstellerkarriere einer akademischen Laufbahn vor. 1992 veröffentlichte sie mit großem Erfolg ihren ersten Roman, dem inzwischen weitere folgten. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann und drei Kindern in Hanover, New Hampshire.
Meine Meinung:
Nach der Trennung ihrer Eltern spricht die 7-jährige Faith mit einer unsichtbaren Freundin. Obwohl nicht religiös erzogen, kennt sie plötzlich Bibelverse und die Namen von Heiligen. Außerdem hat sie scheinbar heilende Kräfte. So wird sie natürlich zu einer Attraktion für die Presse, doch ihre Mutter Mariah versucht, ihr dennoch ein mögliches normales Leben zu ermöglichen - bis ihr Ex-Mann wenige Wochen nach der Scheidung das Sorgerecht für seine Tochter fordert, da er Mariah die Schuld für den Rummel um seine Tochter gibt.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es st sich flüssig und interessant und ich habe richtig mit Mariah mitgefühlt und gehofft, dass alles gut endet. Der erste Teil handelt vorallem vom Faith's plötzlichen Fähigkeiten und dem Interesse der Pfarrer, Rabbis und Medienleute an ihr. Das war mir zwischendurch ein bißchen zu ausführlich, hat mich aber nicht vom Weiterlesen abgehalten. Ab etwa der Hälfte konnte ich das Buch dann kaum noch aus der Hand legen....
Fazit: Eine ungewöhnliche und spannende Geschichte!