Eine zauberhafte Nanny

  • Der frischgebackene Witwer Mr. Brown ist völlig überfordert mit der Erziehung seiner sieben Kinder und das ist auch kein Wunder, denn die sieben sind keine normalen Kinder sondern eine wahre Plage. Angeführt vom ältesten Sohn Simon machen die Gruselgören Jagd auf jedes Kindermädchen, dass ihr geplagter Vater engagiert und sind dabei höchst erfolgreich. Nachdem die Familie innerhalb kürzester Zeit 17 Nannys verschlissen hat, die alle schreiend aus dem Horrorhaus flüchten, streicht die Vermittlungsstelle Mr. Brown kurzerhand von der Kundenliste.
    Der verzweifelte Witwer ist ratlos, doch naht auf geheimnisvolle Weise Nanny Nummero 18. Die sieht etwas abschreckend aus, lässt die kleinen Quälgeister aber mit einer Prise Magie in Windeseile nach ihrer Pfeife tanzen und bringt der Brut endlich Manieren bei. Kaum zeigen sich die ersten Erfolge ihrer Erziehung, naht neues Unheil in Gestalt der reichen Erbtante, die verlangt, dass Mr. Brown sich wieder verheiratet, andernfalls dreht sie den Geldhahn ab, was für die Kinder den Heimaufenthalt bedeutet. Die Angebetete ihres Vaters hatten die niedlichen Kleinen kurz zuvor nach bewährter Manier in die Flucht geschlagen, wofür der Zuschauer aber sofort vollstes Verständnis hat, denn die neue Frau ist wahrlich schlimmer, als alle Kinder zusammen. Nun ist Nanny McPhees Zauber gefragt. Dabei hat jeder, ihrer erfolgreichen Zaubertricks eine wundersame Nebenwirkung. Die wird an dieser Stelle nicht verraten, nur so viel:
    Dieser schön gemachte Familienfilm lohnt auf jeden Fall, angesehen zu werden. Herrlich skurril und mit schönen Details ausgestattet. So mancher wünscht sich Nanny McPhees Dienste ab und zu für die eigene Brut.