'Mord auf der Donau' - Seiten 219 - Ende

  • Geschafft. Das war wieder eine vergnügliche Reise mit Anton und Ernestine. Wenn auch kulinarisch nicht so üppig. Wenn man aber auch was Schlechtes gegessen hat, ist einem nicht so nach Schmankerln. Da war ich ganz bei den beiden, denn mich plagen seit Sonntagabend auch Magenschmerzen. So war es ganz gut, dass der Apfelstrudel nicht raus musste.


    Also, die Auflösung war wieder schlüssig, eine Person ist uns natürlich durch den Raster gefallen bei den älteren Herrschaften. Aber wie ich schon vermutet habe, hat das Mädel gerade so überlebt, in dem Fall wäre ein gnädiger Tod wirklich besser gewesen.

    Auch wenn Anton nichts mehr von den Rosensteins wissen will, wer weiß, in welche Bredouille ihn Ernestine das nächste Mal bringt. Ich bin dabei.

  • Ja, das Fräulein Stein hat sich wirklich schick im Hintergrund gehalten.

    Ihr ist aber auch zu gute gekommen, dass Anton seine Pfefferminz Bonbons verteilt hat. Was hätte sie denn gemacht, wenn er keine dabei gehabt hätte?


    Dass ihre Tochter noch gefunden gefunden wurde…. Und der Knecht sich dann gekümmert hat. Genau an sowas hatte ich gedacht, aber es ist ja schon ein Wunder, dass die Mutter die Kleine dann so lange hat ernähren können.


    Schön dass sich Anton langsam an Felsberg gewöhnt. Er und Heide scheinen sich ja gegenseitig gut zu tun.

    Ich würde mich freuen im nächsten Band wieder mehr von den beiden zu lesen. Heide ist ja auch ganz pfiffig.


    Ich wäre auch wieder in ner Leserunde mit dabei :-)

  • Jetzt kommt noch mal Bewegung in die Sache: Peter Urbans Leiche wurde aus der Donau gefischt und es scheint so, als hätte er auch sonst Dreck am Stecken gehabt.


    Ernestine besucht Dr. Kandel in der Arbeit, weil auch sie die ominöse Patientin sehen möchte, die Anton bei seinem Besuch bekannt vorkam. Hier hatte ich das erste Mal den Gedanken: kann sie Ilona sein? :gruebel


    Erwartungsgemäß eskaliert die Séance und endlich klärt sich alles auf: Erna Stein ist in Wirklichkeit Frieda Tardosch, ehemaliges Dienstmädchen der Jesenkys und Ilonas Mutter – der Graf hatte sie geschwängert und das Kind zu den Bauersleuten gegeben. Der Knecht hat sie aus dem Wasser gezogen und sich um sie gekümmert, aber sie hat leider einen Hirnschaden davongetragen.


    Eine sehr traurige Geschichte, die wir natürlich so nicht erraten konnten. Selbst als Anton die Patientin im Gugelhupf „erkannte“, konnte man erst ahnen, dass sie Ilona war, aber noch keine finalen Schlüsse ziehen.


    Ich bin am Überlegen, wie wir auf die Lösung hätten kommen können. Es war nicht klar, ob Ilona überlebt hat oder nicht und auch nicht, wer sie rächen will. Das hätte sowohl der Vater sein können, der sie ihn Obhut gegeben hat (aber der hätte sich ja eher an den Bauern gerächt) als auch die Mutter - hier bin ich aber nicht auf die Idee gekommen, wer sie sein hätte können. Dass es jemand „Angestelltes“ sein mußte, kam mir erst recht spät.


    Nichtsdestotrotz hat mich der Krimi wieder sehr gut gefallen und natürlich lese ich auch den nächsten Band, am liebsten wieder mit euch gemeinsam.


    Ich finde auch sehr schön, wie sich sowohl Antons und Ernestines aber auch Heides und Erichs Beziehung zueinander fortentwickelt. Das wollen wir doch nicht verpassen!

    Lieben Gruß,


    Batcat


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • Da habe ich mal eine Frage an euch: hat euch das mit den Abschnitten von ca. 50 Seiten gepasst? Dann würde ich beim nächsten Buch auch wieder insgesamt 5 Abschnitte machen. Oder ist euch das bei ca. 260 Seiten zuviel? :wave

    Lieben Gruß,


    Batcat


    Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt (aus Arabien)

  • Da war meine Überlegung, dass die Patientin im Steinhof mit Erna Stein verwandt sein könnte, gar nicht so verkehrt... dass es sich dabei aber um die kleine Ilona handelt, darauf wäre ich nie im Leben gekommen! Ich hätte Erna Stein / Frieda Tardosch aber altersmäßig auch viel jünger eingeschätzt. Ilona war zum Zeitpunkt des Unfalls fünf und der Unfall ist 50 Jahre her - also ist sie heute immerhin schon 55 und ihre Mutter wird dann irgendwo in den Siebziegern sein.


    Es war auch ein großer Zufall, dass Anton seine Pfefferminzbonbons rumgereicht hat bei der Filmvorführung. Sie hätte dem Grafen die vergifteten Bonbons sicher auch so unterjubeln können, aber das wäre sicher mit mehr Aufwand verbunden gewesen.


    Mir hat der Krimi wieder gut gefallen. Weniger wegen der Krimihandlung (auf die Auflösung zu kommen war ja fast unmöglich), sondern wegen des Zusammenspiels der nun doch schon sehr vertrauten Personen - allen voran natürlich Anton und Ernestine. Aber auch von Heide, Rosa und Erich Felsberg mag ich gern lesen.


    Bei einer LR zum vierten Band bin ich gerne wieder dabei. Wann starten wir?

    LR-Abschnitte zu 50 Seiten finde ich ebenfalls gut. :wave

  • Ein insgesamt guter Krimi, auch wenn mir das Ende etwas zu sehr deus ex machina war. wir bekommen als Leser die Lösung schlüssig präsentiert, aber der Lösungsweg bleibt verborgen. Woher der echte Name herkommt erleben wir nicht. Das gibt bei mir Abzüge in der A Note, aber da ändert an der guten B Note nichts.