Don´t let her stay – Nicole Sanders

  • Harper Collins, 2025

    320 Seiten


    Kurzbeschreibung:

    oanne weiß, wie glücklich sie sich schätzen kann: Richard ist ein wundervoller Ehemann, Evie das bezauberndste kleine Mädchen, sie leben in einem wunderschönen Haus … Das Leben könnte nicht besser sein.

    Bis Richards 20-jährige Tochter Chloe auftaucht. Sie hat seit dem Tag vor zwei Jahren, an dem Richard Joanne geheiratet hat, nicht mehr mit ihrem Vater gesprochen. Aber jetzt möchte Chloe Frieden schließen und wird sogar für ein paar Wochen bei ihnen einziehen, um mit dem Baby zu helfen und ihrem Vater wieder näherzukommen. Die Idee klingt nahezu perfekt. Doch dann passieren Dinge, die Joanne das Gefühl geben, den Verstand zu verlieren, und sie beginnt sich zu fragen: Ist Chloe wirklich hier, um zu helfen? Oder war es ein schrecklicher Fehler, sie einziehen zu lassen? Joanne weiß bald nicht mehr, wem sie in ihrem eigenen Haus noch trauen kann …


    Über die Autorin:

    Nicola Sanders ist Autorin von Psychothrillern. Sie lebt mit ihrem Partner am Rande eines Waldes.


    Mein Eindruck:

    Eigentlich mag ich ja Psychothriller mit klassischen Themen, gerade wenn sie etwas auf altmodisch getrimmt sind. Aber Don´t let her stay ist zu wenig raffiniert.

    Die negativ besetzten Figuren sind durch und durch unsympathisch.

    Da fragt man sich, warum die Icherzählerin und Protagonistin sich von Ehemann und Stieftochter alles gefallen lässt.

    Zwar ist sie junge Mutter, aber eigentlich hätte sie es doch nicht nötig, sich so unterwürfig zu geben.

    Bei guten Thrillern ist alles ein wenig subtiler und auch ambivalenter.

    Hier gibt es zwar auch noch einen fast unerwarteten Twist, aber es fehlt die letzte Überraschung.


    Bei dem Überangebot an Psychothrillern momentan empfehle ich dann doch dazu, besser einen anderen auszuwählen.


    ASIN/ISBN: 336500985X

  • Dies ist das erste Buch der Autorin für mich, es wird aber nicht das letzte sein, welches ich lesen werde.
    Ich mag Psychothriller, obwohl ich bei diesem ganz oft das Bedürfnis hatte, in meinen Kindle reinzubeißen, weil der armen Joanne niemand geglaubt hat und sie das Gefühl hatte, an ihrem Verstand zu zweifeln.
    Ich fand das Buch sehr gut und spannend, es was locker und leicht geschrieben, man konnte dem Inhalt gut folgen, auch die Kapitel waren ausreichend lang. Ich kann es empfehlen und könnte mir denken, dass die Autorin noch einen Folgeband dazu schreiben könnte.

    Joanne lebt in einem riesigen Haus, welches einsam und verlassen sehr abseits steht mit Ihrem Ehemann Richard. Jo hat vor ein paar Monaten die gemeinsame Tochter bekommen und fühlt sich mehr oder weniger ziemlich einsam in dem Haus. Mutter sein ist anstrengend, doch so hatte sie es sich nicht vorgestellt. Da erzählt Richard plötzlich, dass seine erste Tochter Chloe zu Besuch kommt, zu der er seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. Ich sage nur, lasset die Geschichte beginnen und sie nimmt auch gleich zu Anfang an Fahrt auf.