• Kurzbeschreibung:


    Horst Hotte Meyer, Kriminalkommissar im Urlaub, glaubt seinen Augen nicht zu trauen: 65 Meter Tiefe zeigt der Tauchcomputer der verunglückten Taucherin an, die gerade geborgen worden ist. Und wo befindet sich Ihr Begleiter? Der ist offensichtlich spurlos im Roten Meer verschwunden! Mord? Selbstmord? Ein Tauchunfall? Fragen über Fragen und schon beginnen die Ermittlungen, die von Ägypten über Ulm bis nach Osttirol reichen, um den mysteriösen Vorgängen auf den Grund zu kommen


    Das Buch wurde bei uns im Forum bereits rezensiert, siehe hier

  • Kurzbeschreibung:


    Der Flaschnermeister August Voll aus Nordbaden ist strikter Gegner des NS-Regimes. 1942 kommt er im Alter von nur 36 Jahren im Wehrmachtslazarett Winnenden angeblich durch Selbstmord ums Leben. Die Recherchen zu diesem Buch ergaben jedoch ein ganz anderes Bild: der Bestsellerautor Gunter Haug führt die Leser auf einer atemberaubenden Spurensuche durch Süddeutschland. Eine zu Herzen gehende Beschreibung des Schicksals einer jungen Familie, die niemanden unberührt lässt. Mit seinen einfühlsamen Schilderungen reflektiert dieses ergreifende Buch beispielhaft ein Stück Geschichte des letzten Jahrhunderts.

  • Kurzbeschreibung:


    Aus ungeklärten Gründen stirbt der mächtige Keltenfürst Daman nach einem prächtigen Gastmahl. Seine Tochter Naila, die nach einer langen Reise in die mächtige Stadt ihres Vaters zurückkehrt, sieht sich den rätselhaften Ereignissen ratlos gegenüber. Wer ist für den Tod ihres Vaters verantwortlich? Warum gehen ihr die ehrwürdigen Druiden aus dem Weg? Welche Bedeutung haben die unheilvollen Ahnungen eines Barden, der in ihre Stadt kommt? Unterstützt von ihren Freunden Briana und Nolan versucht Naila, die nach dem Willen ihres Vaters dessen Nachfolge antreten soll, den Ereignissen auf den Grund zu gehen und bringt sich damit selbst in höchste Gefahr.


    Die großen und kleinen Schauplätze keltischer Vergangenheit in Südwestdeutschland wie die Heuneburg und Hochdorf bilden den Hintergrund des kenntnisreich erzählten Romans. Vielfältige Forschungsergebnisse über die Lebensgewohnheiten und den Alltag der Kelten, die vom Autor sachkundig im Roman verarbeitet sind, lassen vor den Augen des Lesers ein farbenprächtiges Bild dieser vergangenen Welt entstehen. Der edel gebundene Band ist mit einer Karte der keltischen Handelswege ausgestattet.

  • Kurzbeschreibung:

    Ein Autor auf der Suche nach den Wurzeln seiner Familie. Immer wieder wird Gunter Haug beim Urlaub in Südtirol auf seine Ähnlichkeit mit manchen Dorfbewohnern angesprochen. Es ist der Beginn einer Spurensuche, die ihn tief in die Vergangenheit zurückführt. Tatsächlich entdeckt er, dass die Familie seiner Mutter aus Südtirol stammt. Im Dreißigjährigen Krieg ist sie von dort vertrieben worden und hat in Franken eine neue Heimat gefunden. In Rothenburg ob der Tauber, Feuchtwangen, Ansbach, Leutershausen. Wassertrüdingen und Dinkelsbühl gelten die Jahre zwischen 1631 und 1634 als Schicksalsjahre. Denn dieses Land wurde vom Krieg besonders hart getroffen. Nur wenige Menschen in den Dörfern kamen mit dem Leben davon. Zusammen mit den Flüchtlingen aus dem Süden haben sie das Land dann neu aufgebaut.
    Was aber war damals geschehen? Der Tatsachenroman "Die Rose von Franken" beschreibt die atemberaubende Lebensgeschichte der Roswitha Barbara Himmelein, einer jungen Frau in den Wirren dieser Zeit - zwischen Meistertrunk und Kinderzeche.Roswitha Himmelein wurde im Dorf Gerolfingen am Hesselberg geboren. Fast noch im Kindesalter kommt sie als Magd nach Dinkelsbühl. Bei einem Überfall fremder Landsknechte wird ihr kleiner Bruder Matthias entführt. Wenig später sterben Roswithas Eltern. Sie flieht in die vermeintliche Sicherheit der Freien Reichsstadt Rothenburg und erlebt dort die Einnahme durch Truppen des Feldmarschalls Tilly. Nach der wundersamen Errettung der Stadt und dem Abzug der Belagerer begibt sie sich auf die Suche nach ihrem Bruder, hinter dessen Verschwinden sich ein seltsames Geheimnis zu verbergen scheint. Aber wo kann sie ihn finden? Immer tiefer gerät Roswitha mitten hinein in die kriegerischen Auseinandersetzungen dieser Zeit: die Bedrohung von Dinkelsbühl, die Plünderung von Feuchtwangen, die Besetzung von Leutershausen und Ansbach, die verheerenden Truppendurchzüge in den Dörfern am Hesselberg.


    Heimsuchungen, die in Franken selbst heutzutage noch nicht vergessen sind. Eine faszinierende Zeitreise voller Spannung und Dramatik - von der ersten bis zur letzten Buchseite.

  • Kurzbeschreibung:


    Herbst des Jahres 1889: Die kleine Anna ist erst sieben Jahre alt, als ihre Mutter stirbt. Den Vater kennt sie nicht. In der Nähe von Rothenburg ob der Tauber wächst sie bei ihrer Patentante in ärmlichsten Verhältnissen auf - immer auf der Suche nach der Mutterliebe, die ihr aber niemand ersetzen kann. Niemands Mutter erzählt die Geschichte eines Lebens zwischen Liebe und Enttäuschung, Zutrauen und Entfremdung. Ein zutiefst anrührendes Buch, in dem Gunter Haug die Geschichte seiner Urgroßmutter Anna Reingruber schildert. Ein Leben voller Entbehrungen und Sehnsucht - gemeistert mit bewundernswerter Kraft und Stärke.


    Das Buch wurde bei uns im Forum bereits rezensiert, siehe hier

  • Kurzbeschreibung:


    Ein alter abgewetzter Koffer, ein vergilbtes kleines Foto, unscharfe Erinnerungen, die im Lauf der Jahre immer weiter verblasst sind. Das war alles, was uns Kindern aus der eigenen Familie über die Aufbaujahre in der Nachkriegszeit bekannt war. Die Eltern haben meist nicht viel über diese Zeit geredet, in der sie aufgewachsen sind, ihre ersten Schritte hinein ins Berufsleben taten und dann eine Familie gründeten. Wie auch? Zum Geschichten- erzählen blieb vor lauter Arbeit keine Zeit. Und ehrlich gesagt: Es hat uns Kinder damals auch gar nicht sonderlich interessiert. Was sollte am Leben von Mutter oder Vater denn schon spannend gewesen sein?


    Erst in den vergangenen Jahren haben wir dann allmählich begriffen, wie viel Arbeit und Mühe damit verbunden war, bis unsere Eltern den Weg in eine sichere Gegenwart für sich und ihre Familien geschafft hatten.


    In der Zeit zwischen 1945 und 1955, den Aufbaujahren, sind all die Grundlagen für Aufschwung und Wohlstand geschaffen worden, von denen wir bis heute profitieren.
    Einfach war das nicht, kaum vorstellbar eigentlich, dass es gelingen könnte, zumal das Land nach dem großen Krieg völlig zerstört am Boden lag. Doch die Generation unserer Eltern hat nicht klein beigegeben, sondern ist mit Tatkraft, Zähigkeit und einem unerschütterlichen Überlebenswillen ans Werk gegangen.


    Zwei tatsächliche Lebenswege werden in diesem Buch beschrieben. Beispielhaft für Millionen ähnlicher Schicksale. Es sind die Jugendjahre von Gretel Staudacher aus Rothenburg ob der Tauber (geboren im Jahr 1932) und Walter Langheinrich aus Creglingen (Jahrgang 1933). Obwohl ihre Geburtsorte nur rund zwanzig Kilometer entfernt voneinander liegen, sind sich Gretel und Walter wahrscheinlich niemals im Leben begegnet - und falls doch, dann war es ihnen nicht bewusst. Erst recht natürlich nicht, dass ihre prägenden Jugendjahre einmal in Form eines Tatsachenromans beschrieben werden könnten. In ein und demselben Buch.


    Obwohl sie sich nie kennengelernt haben, sind sie doch Kinder derselben Zeit. So unterschiedlich die Wege von Gretel Staudacher und Walter Langheinrich auch verlaufen sind, so nachhaltig haben die Jahre des Wiederaufbaus ihrem Leben die Richtung vorgegeben.


    Am 31. März 1945, dem 13. Geburtstag von Gretel Staudacher, wurde die Stadt Rothenburg zur Hälfte zerstört. Das Donnergrollen der explodierenden Bomben und Granaten war bis nach Creglingen zu hören. Im Mai war dann der Krieg zu Ende, im selben Monat wurde Walter Langheinrich 12 Jahre alt. Es schien undenkbar, dass es für solche jungen Leute aus bescheidenen Verhältnissen noch eine Zukunft in Franken geben könnte. Wie so viele andere Jugendliche packten deshalb auch Gretel und Walter irgendwann ihren spärlichen Besitz in einen Koffer und nahmen das Leben nun selbst in die Hand. So schwer es ihnen auch fiel, die Heimat verlassen zu müssen. Es war der Beginn eines langen Weges, der Walter sogar bis nach Indochina führen sollte.

  • Kurzbeschreibung:


    Ein Kapitel deutscher Industriegeschichte wird wieder lebendig.
    Robert Bosch, geboren im Jahr 1861 in Albeck auf der Ulmer Alb als elftes von zwölf Kindern einer gut situierten Gastwirtsfamilie, war viel mehr als "nur" ein erfolgreicher Unternehmer: der "rote Bosch" hat Sozialgeschichte geschrieben. So hat er gegen alle Widerstände als erster im Land in seiner Firma den arbeitsfreien Samstag und den 8-Stunden Tag eingeführt - und er hat seine Arbeiter besser bezahlt als alle anderen Firmen. "Ich zahle nicht so viel, weil ich so reich bin, sondern ich bin so reich, weil ich so viel zahle", das war seine feste Überzeugung, genauso wie die Feststellung, dass jeder an seinem Platz eine gleich wichtige Rolle spielt: der Fabrikbesitzer wie der Arbeiter. Miteinander - nicht gegeneinander müssen wir unseren Weg gehen, nach diesem Motto hat er zeitlebens gehandelt. Selten gewordene Tugenden, die in der heutigen Zeit eine ganz neue Aktualität gewinnen.
    Sein Leben und Wirken als spannendes Leseerlebnis.

  • Kurzbeschreibung:


    Gottlieb Daimler (1834 - 1900) hat schon als Kind von der grenzenlosen Bewegungsfreiheit "Zu Lande, zu Wasser und in der Luft" geträumt. Viele Jahre später ist die kühne Vision des Bäckerbuben aus Schorndorf bei Stuttgart Wirklichkeit geworden. Mit fast übermenschlichem Fleiß, Durchhaltevermögen und vor allem mit seinem unerschütterlichen Glauben, es eines Tages tatsächlich schaffen zu können, hat Gottlieb Daimler zusammen mit seinem jahrzehntelangen Wegbegleiter Wilhelm Maybach Automobil-Weltgeschichte geschrieben: den Traum vom Fahren realisiert!
    Der Erfinder des Automobils war eine beeindruckende Persönlichkeit mit einer hoch spannenden Lebensgeschichte, die jedoch auch geprägt war von Rückschlägen, Demütigungen und persönlicher Tragik. Zeit seines Lebens ist der geniale Erfinder aber immer seinem Motto treu geblieben:
    Das Beste oder Nichts!

  • Kurzbeschreibung:


    Die Lebensgeschichte der Automobil-Namensgeberin Mercedes Adrienne Ramona Manuela Jellinek (1889-1919).Ein Name fasziniert die Welt, neu zu 125 Jahre Automobil 2011.


    Die wahre Geschichte der legendären Familie Jellinek. Der "Monsieur Mercedes" und seine Tochter: die Paten des berühmtesten Markenzeichens der Welt! Ein herzzerreißendes Lebensschicksal mit atemberaubend neuen Erkenntnissen aus der turbulenten Geschichte einer Familie, die automobile Weltgeschichte geschrieben hat.


    Wer aber war die junge Frau, deren turbulentes Leben genauso luxuriös begann, wie es mit nur 39 Jahren voller Tragik enden sollte? Nur wenige wissen um die wahre Geschichte der Mercedes Adrienne Ramona Manuela Jellinek (1889 - 1929). Sie war die Tochter des genauso visionären, wie automobilbegeisterten Lebemanns Emil Jellinek, und wurde zur Namenspatin seiner Daimler-Automobile mit denen der beispiellose Siegeszug des Mercedes seinen Anfang nahm.
    Der Autor bringt in diesem neuen Buch völlig neue Fakten ans Tageslicht und beschreibt eine faszinierende Familiengeschichte zwischen Nizza und Wien, die man gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Glanzvolle Feste und Amouren, legendäre Autorennen, immense Reichtümer, der internationale Hochadel und die Welt der glamourösen Aufsteiger vom Schlage eines Emil Jellinek und seiner Tochter. Spannung, Leid und zu Herzen gehende Dramatik von der ersten bis zur letzten Seite.
    Ein spannender Tatsachenroman von Gunter Haug, keine übliche Biographie, keine sich im Detail verlierende Darstellung für Kenner, sondern informative Unterhaltung in ihrer allerbesten Form! Ein Buch in aktueller, temporeicher Sprache, das Leseerlebnis im Jahr des Automobils!