Hach ja, gleich weider das Gefühl, sozusagen nach Haus zu kommen und Leo, Clara, Jakob und Walther
wieder begleiten zu können.
Ja, so ging es mir auch - ich hinke zwar leider ein bisschen hinterher, aber die Geschichte liest sich wieder weg wie nix.
Interessant, dass auch diesmal wieder Gift im Spiel ist. Noch gab es keinen Toten, aber das Geschehen war schon sehr dramatisch. Was man damit wohl bezweckt hat? Rufschädigung scheint mir am wahrscheinlichsten, oder auch Rache für irgendetwas an Lotte Morgenstern oder Carl Fink.
Mir kommt die Assistentin Fräulein Haase verdächtig vor - sie hat sich finanziell beteiligt, um Lotte die Gründung des Ateliers zu ermöglichen, vielleicht hatte sie sich mehr erhofft als "nur" die Assistentin zu sein? Überhaupt wundert es mich, dass die beiden es geschafft haben, gerade in wirtschaftlich so schwierigen Zeiten das Geld aufzubringen, um ein eigenes Atelier zu gründen.
Der Cousin ist mir auch ein wenig suspekt - allerdings ist er bisher kaum in Erscheinung getreten, also kann ich das nicht weiter begründen.
Was mir an der Geschichte besonders gut gefällt ist der Rahmen des Ganzen, die Geschichten rund um Leo und seine Familie und Kollegen.
Schön, dass sich Ilse gut in ihr neues Leben eingewöhnt hat. Und ob es da mit dem "dauerkranken" Cellospieler einen neuen Verehrer gibt? Ich hoffe, sie hat diesmal mehr Glück.
Dass sich Clara dafür einsetzt, dass Marie auf die Oberrealschule gehen darf, hat mir auch sehr gut gefallen - in der damaligen Zeit längst nicht selbstverständlich, aber es passt natürlich zu Clara, die ja auch ihren eigenen Weg gefunden hat und sich mit ihrer Buchhandlung etwas aufgebaut hat.