Wie alles kam - Paul Maar

  • Über den Autor (Amazon)

    Paul Maar, 1937 in Schweinfurt geboren, studierte Malerei und Kunstgeschichte. Heute lebt er als freier Autor und Illustrator in Bamberg. Er ist einer der bedeutendsten Kinder- und Jugendschriftsteller deutscher Sprache, Autor zahlreicher Kinder- und Jugendbücher, Funkerzählungen, Kindertheaterstücke und Illustrator. Zu seinen beliebtesten und meistgelesenen Werken gehören die Geschichten vom Sams, einem hintergründig-frechen Fabelwesen, vom Träumer Lippel und vom kleinen Känguru. Paul Maar wurde mit vielen namhaften Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem DEUTSCHEN JUGENDLITERATURPREIS, dem ÖSTERREICHISCHEN STAATSPREIS, dem BRÜDER-GRIMM-PREIS, dem GROSSEN PREIS DER DEUTSCHEN AKADEMIE FÜR KINDER- UND JUGENDLITERATUR und dem SONDERPREIS DES DEUTSCHEN JUGENDLITERATURPREISES für sein Gesamtwerk.


    Produktinformation (Amazon)

    Dateigröße : 523 KB

    Seitenzahl der Print-Ausgabe : 293 Seiten

    ASIN : B087G3PZ34

    Herausgeber : FISCHER E-Books; 1. Auflage (26. August 2020)

    Sprache: : Deutsch


    Vom Kleinkind bis zum Erwachsenen

    Paul Maar erinnert sich an den im Krieg verschwundenen Vater, den frühen #Tod seiner Muttern an die neue Mutter und die schöne Zeit bei seinen Großeltern. Er hatte bei seinem Vater eine strenge Erziehung genossen. Diese Erinnerungen sind zugleich Freundschaft- und Abenteuergeschichten. Es ist ein Vater- Sohn-Roman und eine Liebeserklärung an seine Frau Nele. Er beschreibt darin das, womit er sich auskennt. Eine innere Insel, wohin sich Kinder zurückziehen. Wer in diesem Buch liest weiß, warum Paul Maar das Sams erfinden musste.


    Meine Meinung

    Das Buch beinhaltet Erinnerungen Paul Maars an seine Jugend, Kindheit bis zum Erwachsenen. Es war interessant zu erfahren, wie der Autor aufgewachsen ist und zeitweise hat es mich an die eigene Kindheit erinnert. Was mich jedoch durch das ganze Buch durch immer wieder gestört hat, ist der laufende Wechsel des Alters: Vom jugendlichen Paul Maar zum Kind, wieder zurück, ja sogar zum Erwachsenen und wieder zurück. etc. Ich hatte auch gehofft, mehr über den Schriftsteller Paul Maar zu erfahren. Allerdings steht ja auch beim Buchtitel: Roman meiner Kindheit. Und so durfte ich das eigentlich nicht wer warten. Die Szene mit seiner Frau Nele hat mich sehr berührt. Es hat mir gefallen, wie fürsorglich er mit ihr umging Genau gesagt hat er in dem Buch die Zeit von seiner frühen Kindheit bis zum Tod seines Vaters beschrieben. Denn erst ab dort war ihm klar, was er werden wollte. Insgesaqmt hat es mir ganz gut gefallen, doch für die dauernden Wechsel gibt es einen Stern Abzug, denn das hätte er besser machen können. Somit empfehle ich dieses Buch allen Paul-Maar-Fans und vergebe vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.



    ASIN/ISBN: B087G3PZ34

    Gruß


    Lerchie


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    Nur wer aufgibt hat schon verloren

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  • Vor einigen Tagen habe ich "Lesenswert" aus der Mediathek gesehen - Paul Maar

    Denis Scheck empfängt den renommierten Kinderbuch-Autor Paul Maar, der einen neuen Band "Das Sams und der blaue Drache" und seine bewegende Autobiographie mit dem Titel "Wie alles kam - Roman meiner Kindheit" geschrieben hat. Außerdem hat der erfolgreiche Schriftsteller für die Rubrik "Mein Leben in drei Büchern" drei Bücher eingepackt, die in seinem Leben eine große Rolle spielen, bzw. gespielt haben und erzählt, weshalb.


    Mir hat es gefallen!

    Manche Bücher müssen gekostet werden, manche verschlingt man, und nur einige wenige kaut man und verdaut sie ganz.
    (Tintenherz - Cornelia Funke)

  • Paul Maar ist wohl den meisten als Autor der Sams-Bücher bekannt. In Wie alles begann erzählt er uns aus seiner Kindheit und Jugend. Paul Maar ist Jahrgang 1937, geboren in Schweinfurt. Seine Mutter starb kurz nach seiner Geburt und sein Vater heiratete bald darauf wieder. Mit seiner Stiefmutter kam Paul immer gut aus. Als es in Schweinfurt mit den Bombenangriffen immer schlimmer wird, ziehen die beiden zusammen mit Pauls Großmutter väterlicherseits zu den Eltern der Stiefmutter nach Obertheres. Dort verbringt er die Kriegsjahre und die ersten Nachkriegsjahre, bis es dem Vater gelingt, das Haus in Schweinfurt zurückzubekommen und die Familie zurückzieht.


    Das Verhältnis Pauls zum Vater ist schwierig. Die ersten Jahre ist er im Krieg und als er zurückkehrt, ist er dem Sohn fremd. So richtig zueinander finden die beiden nicht. Auch weil Paul eher künstlerisch begabt ist, was dem Vater eher suspekt ist.


    Paul Maar hat einen tollen Erzählstil. Das Buch liest sich extrem flüssig, man hat das Gefühl mit ihm beieinander zu sitzen und ihn erzählen zu hören. Die Geschichte mag nicht spektakulär sein, aber wessen Leben ist das schon. Dafür hat man die Szenen immer direkt vor Augen, wie in einem Film.

    Was mir auch gut gefallen hat, war der Abschnitt, in dem er von seiner Frau erzählt und ihrer Alzheimer-Krankheit. Die beiden haben sich sehr früh kennengelernt und ihr Leben miteinander verbracht. Sein Umgang mit ihr und der Krankheit ist sehr zugewandt und liebevoll.


    Alles in allem ein schönes Buch. Ich würde auch gerne noch mehr über den weiteren Lebensweg Paul Maars lesen.

    Von mir daher eine Leseempfehlung für diese tolle Autobiographie


    9/10 Punkte