Im Schatten des Himmels von Uli Franz

  • Ich habe mir dieses Buch schon vor Monaten gekauft aber bisher musste ich es immerwieder anderen Büchern hintan stellen. Vor ein paar Tagen hab ich s dann wieder hervor geholt. Ich hatte mir schon vom Titel her ein schönes Buch vorgestellt aber leider muss ich sagen, dass ich doch enttäuscht wurde.


    Der Klappentext lautet: "Hast du nicht gesagt, mit so niederem Volk wie uns gibt sich der Sohn des Himmeld nicht ab?"-"Du bist der erste Wuropäer, der den Kaiser von China zu Gesicht bekommt", flüsterte Bruder Giacomo andächtig.


    Dieses Buch erzählt vom Leben des kölnischen Jungen Adam Schall von Bell (1592-1666), der nach Erkenntnis seines sündigen Lebens beschließt sich zu läutern und ein Studium im Germanicum in Rom zu beginnen. Nach einer "Liebesnacht" mit einem der Professoren beschließt er jedoch so schnell wie möglich in die Welt zu reisen. Er schließt 2 Novizenjahre ab und begibt sich als Jesuit und Astronom auf eine Mission als Missionar nach China. Dort versucht er dem bereits ansatzweise vorhandenen Christentum zu Festigkeit zu verhelfen und stößt dabei auch auf mächtige Widersacher. Er stirbt zuletzt als Gefangener der Chinesen nach vehängnisvollen Streitereien über den Glauben.


    Jetzt zu meiner Bewertung:
    Das Buch empfand ich als furchtbar. Vielleicht liegt es zum Teil daran, dass ich mit zu hohen Erwartungen und Ansprüchen daran ging, zu einem großen Teil aber finde ich die Sprache sehr schlecht. Viele Ausdrücke gefielen mir überhaupt nicht und einige Umschreibungen passten einfach nicht zusammen. Die Figur war, wie mir schien nicht fiktiv, daher war Uli Franz zwar gebunden an die wahren Ereignisse aber dennoch wurden viele wichtige Ereignisse wie nebensächlich Beschrieben und Bagatellen wurden viel zu lang beschrieben. Die letzten Seiten musste ich (da ich es nicht abbrechen wollte ) überfliegen, so gelangweilt war ich! Manche Charaktere wurden auch von einem Licht beschienen, wie ich sie mir nicht vorstellen KANN, was mich als Leser auch sehr gestört hat. (Bspw. Gallilei war sehr aufgeblasen und eitel und sein Blick wurde einmal als höhnisch beschrieben) China und die Arbeiten der Jesuiten werden zu kanpp beschrieben. teilweise wurde nichte wissenswertes beschrieben, was den Eindruck erweckte, dass der Autor wenig recherchiert hat.


    Kurz: Wenig Lesenswert.