Schlafwandlers Nichte - Erle Stanley Gardner

  • OT: Sleepwalker's niece


    Kurzbeschreibung:
    Wenn ein reicher Mann des Mordes angeklagt wird, sind gewisse Leute am Spruch der Geschworenen besonders interessiert: Zum Beispiel Bruder Philip, der erben möchte, und zwar bald. Oder die Ex-Gattin, weil sie höhere Unterhaltszahlungen kassieren will. Oder der Geschäftspartner, weil we ihn betrogen hat. Und natürlich Perry Mason, der Staranwalt, der an den Sieg der Wahrheit glaubt und deshalb den Geschworenen beweisen muss, dass der wahre Täter sich zwar im Saal befindet, aber nicht auf der Anklagebank sitzt...


    Über den Autor:
    Erle Stanley Gardner wurde am 17. Juli 1889 in Malden, Massachusetts geboren. 1910 eröffnete er seine erste eigene Kanzlei in Malden, Kalifornien. Nach vielen kleineren Western- und Kriminalromanen, die er seit Anfang der 1920er Jahre schrieb und an diverse Magazine verkaufte, erschuf er 1933 seine berühmteste Figur: die des Strafverteidigers Perry Mason aus Los Angeles. In seinen Fällen muss Perry Mason zumeist mit Hilfe seiner Mitarbeiter die Unschuld eines Mandanten klären, bis es zu einem beeindruckenden Finale im Gerichtssaal kommt, bei dem der wahre Täter entlarvt wird. Dieses Motiv beschäftigte Gardner auch im realen Leben. 1948 gründete er eine Gesellschaft, die Personen half, die eventuell zu Unrecht verurteilt wurden und erreichte mit dieser einige nachträgliche Freisprüche. Insgesamt tritt Perry Mason in 82 Romanen und 3 Kurzgeschichten auf.
    Unter dem Pseudonym A.A. Fair schrieb er ab 1939 die ebenfalls erfolgreiche Reihe um das Detektiv-Team Bertha Cool und Donald Lam, zu der insgesamt 29 Romane gehören. Eine weitere Reihe (ab 1937) von Gardner ist die um Donald Selby, einem Staatsanwalt in einer fiktiven Kleinstadt, zu der er 9 Romane schrieb.
    Gardner starb 1970 auf seiner Farm in Temecula, Kalifornien.

    Pseudonyme: A.A. Fair, Carleton Kendrake und Charles J. Kenny
    Auszeichnungen: Grand Master Award (1962)


    Meine Meinung:
    Jeder kennt Perry Mason, und die meisten kennen ihn wahrscheinlich aus der TV-Serie. So ist es kein Wunder, dass ich beim Lesen immer das Bild des unvergessenen Raymond Burr als Hauptfigur vor mir gesehen habe. Das Buch liest sich in der Tat wie eine Folge aus der Serie und wer nicht mehr erwartet als gute Ermittlungsarbeit eines eingespielten, sympathischen Teams mit hellem Kopf und eine Gerichtsverhandlung mit vorhersehbarem Ende, der wird hier für 2-3 Stunden gut unterhalten.